Die Welt des Weins ist Groß und Rund und bietet von A wie Argentinien bis Z wie Zypern mit unseren Weinreisen so manch Überraschendes und Interessantes zu entdecken.

Gourmetreisen und Kochseminare

MAROKKO: Weinkulturreise – für Gourmets und Weinliebhaber

Farben, Düfte, königliche Küche, Kunst und Wein
Zusammenfassung:

Marokko ist bezaubernd, betörend, verführerisch - ein Land wie aus einem Märchen aus 1001 Nacht. Eine ganz andere Welt mit herrschaftlichen Palästen, üppigen Gärten, geheimnisvollen Bazaren und großartigen Landschaften. Ein Land voller magischer Farben und Düfte. Glanzvolle Beispiele marokkanischer Baukunst vermitteln die teils archaischen, teils filigranen Bauten der vier „Königsstädte" Fès, Marrakech, Meknès und Rabat. Ebenso glanzvoll ist seine orientalische, traditionelle als auch moderne und kreative Kochkultur, die so ganz anders sein kann als man allgemein vermutet. Und dann wäre da noch der Wein, den man hier in Menge und Güte erst recht nicht erwartet. Dabei reichen die Wurzeln des Weinanbaus in Marokko immerhin mehr als 2.500 Jahre zurück, in die Zeit, als die ersten Phönizier die Küsten besiedelten.

 
VinArTours Servicetelefon: (06321) 600 60 71
 
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Ausführliche Info:

Besuchen Sie mit uns auf einer Genussreise der besonderen Art ausgesuchte Weingüter des Landes. Lernen Sie Mitglieder der Avantgarde des marokkanischen Weinbaus persönlich kennen. Erleben Sie kulinarische Höhepunkte in Restaurants der gehobenen bis Spitzengastronomie. Bummeln Sie mit einer marokkanischen Köchin durch den Souk (Bazar/Markt) von Marrakech. Kaufen Sie dort Lebensmittel für ein landestypisches Gericht ein, das Sie dann im Rahmen eines Kochkurses selbst zubereiten werden. Verbinden Sie leibliche Genüsse mit Kulturgenuss. Besuchen Sie mit uns beeindruckende Beispiele kontemporärer Land-Art von Künstlern wie Hans Jörg Voth und Jean Verame, die ihre Landschaftsinstallationen in den einsamen Wüstenlandschaften Marokkos realisierten bzw. einen Vertreter Naiver Kunst Marokkos. In einer international anerkannten Kunstgalerie in Marrakech gewinnen Sie Einblicke in die aktuelle und junge Kunstszene Nordafrikas.
Lassen Sie sich überraschen, genießen Sie den Luxus stilvoller Unterkünfte sowie neue, orientalische Geschmackserlebnisse und Gaumenfreuden im Königreich der Sinne, in einer faszinierenden Kultur in einem großartigen Land.

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Reiseverlauf:

1. Tag: Am frühen Nachmittag Flug ab Frankfurt nach Casablanca. Empfang und Transfer nach Rabat ins Hotel 4*. Begrüßungsdiner in einem Spezialitätenrestaurant in Rabat.

2. Tag: An der Mündung des Flusses Oued Bou Regreg in den Atlantik liegen die zwei Schwesterstädte Rabat und Salé. Auf der südwestlichen Seite des Flusses breitet sich die Hauptstadt aus, die sich heute überwiegend als moderne Metropole präsentiert. Ein wenig in ihrem Schatten steht das wesentlich ältere Salé auf der anderen Seite des Flusses.
Das im 12. Jhd. gegründete Rabat ist heute Landeshauptstadt und Residenz des Königs. Der Hassanturm ist das Wahrzeichen Rabats. Die Moschee und der Hassanturm wurden Ende des 12. Jhd. von Yakoub el Mansour in Auftrag gegeben; es sollte die größte islamische Moschee entstehen. Die zum großen Teil fertigen Bauten wurden 1755 durch ein Erdbeben weitgehend zerstört. Am Rande der Ruinen entstand 1967 das Mausoleum von Mohammed V. Die Grabanlage besteht aus einer Moschee, einem Mausoleum und einer kleinen Gedenkstätte mit Bildern aus dem Leben des Königs.
In unmittelbarer Nachbarschaft zur Moschee El-Fahs erhebt sich der Königspalast, der allerdings nur von außen besichtigt werden darf. Der Kern des riesigen Komplexes stammt noch aus dem 18. Jhd., die sichtbaren äußeren Gebäudeteile dagegen sind erst im 20. Jhd. errichtet worden. Die reiche maurische Dekoration von Portalen und Torbögen bedient sich der Stilelemente marokkanischer Baugeschichte, die über Jahrhunderte weitgehend unverändert geblieben sind. Täglich ab 9 Uhr findet alle zwei Stunden vor dem Königspalast die Wachablösung statt.
Weiter geht´s nach Meknès. Abendessen und Übernachtung im Hotel 4* in Meknès.

3. Tag: Vormittags besichtigen Sie in der Nähe von Meknès „Les Celliers", das größte Weingut Marokkos und degustieren vor Ort eine Auswahl dort produzierter Weine.
Der Weinbau in Marokko geht bis auf die Zeit der Phönizier zurück. Anfang des 1. Jahrhunderts übernahmen die Römer nach der Zerstörung Karthagos die Herrschaft in Nordafrika, nannten die neue Provinz Mauretania (und die Bevölkerung Barbaren = Berber) und führten Rebsorten aus den Mittelmeerländern ein. Ende des 7. Jahrhunderts wurde das Land von den Arabern erobert und islamisiert. Durch das damit verbundene Wein-Verbot kam der bis dahin recht erfolgreich betriebene Weinbau völlig zum Erliegen.
Erst zu Beginn der französischen Kolonialzeit kamen wieder kundige Weinbauern ins Land. Sie begründeten den Weinbau in Marokko praktisch neu.
Weite Ebenen, Berge, vorzügliche Böden und vor allem viel Sonne, gute Bedingungen für den Weinbau gibt es nicht nur in Burgund, der Toskana oder in der Pfalz. Die sanft geschwungenen Weinberge sind zwar ein ungewöhnlicher Anblick in einem muslimischen Land. Doch die Reben und der aus ihnen hergestellte Wein gedeihen gut in Marokko. Das einzige, speziell marokkanische Problem im Weinbau ist der „Chergui", ein heißer Wüstenwind, der, so Allah will, die Trauben in manchen Jahren in kürzester Zeit zu Rosinen verbrennt.
Nach französischem Vorbild wurde im Jahre 1956 das Appellations-System AOG (Appellation d´Origine Garantie) eingeführt, das sehr streng kontrolliert wird. Das wichtigste und beste Anbaugebiet ist die Region Fès-Meknès in den nördlichen Ausläufern des Atlas-Gebirges. Pro Jahr werden bei „Celliers de Meknès" mehr als 30 Millionen Flaschen abgefüllt.
Das Weingut stellt damit praktisch alle europäischen Produzenten in den Schatten und ist vergleichbar mit Grossbetrieben in Australien, Chile oder Kalifornien. Für die neue Nachfrage aus China werden z.Z. zusätzlich weitere 800 Hektar Rebfläche neu angelegt.
Mehr als 1.200 Mitarbeiter sind bei dem Weinhersteller tätig. Auf über 5.000 Hektar erstreckt sich bisher die Rebfläche. 25 Rebsorten gedeihen hier bestens. Vor allem Carignan, Cinsault, Grenache, Chardonnay, Cabernet Sauvignon, Merlot und Syrah. Ein Teil der Reben wächst auf leichten Lehmböden, das sorgt für charaktervolle, würzige Tropfen, andere Reben auf sandigem Terroir. Das Ergebnis sind in diesen Lagen fruchtige, elegante Weine wie „Trois Domaines", „Rimal" oder den Top-Weißwein „Côteau de l´Atlas". Ein runder, leicht moussierender Wein, mit feiner Frucht und leichter Säure und vollem Abgang. Ein wunderbarer Wein findet Kellermeister Omar Zaio.
Die hochmodernen Celliers de Meknès sind ein Unternehmen der Superlative. Es gibt computergesteuerte Kelter-, Kühl- und Abfüllanlagen und Edelstahltanks für Zehntausende Hektoliter Wein.
Die Produktpalette reicht vom einfachen Landwein über teure Cuvées bis hin zum feinen (marokkanische) Champagner.
Darunter findet sich auch ein Spitzen-Rotwein „Chateau Roslane", der in 2000 aus Frankreich importierten Barriquefässern in einem Gewölbekeller reift. Ein Cuvé zu gleichen Teilen aus Cabernet Franc, Cabernet Sauvignon, Merlot und je nach Jahrgang etwas Syrah. Der "Wine Spectator" zeichnete diesen Wein mit 94 Punkten aus.
Nach der Mittagspause geht es zur halbtägigen Besichtigung von Meknès. Meknès ist eine der vier Königsstädte Marokkos und sie verdankt ihren Namen dem Stamm der Meknassa. Ihre Blütezeit erlebte die Stadt unter dem Alaouitenherrscher Moulay Ismail, der mit Hilfe von 30.000 Sklaven die 40 Kilometer lange wuchtige Stadtmauer, sowie Paläste von gewaltigen Ausmaßen bauen ließ. Interessant sind dabei vor allem das "Bab EI Mansour", das berühmteste Tor Marokkos, der Palast "Dar Jamai" und die berühmten Pferdeställe des Moulay Ismail, in denen 12.000 Pferde Platz fanden. Die Souks von Meknès gehören zu den schönsten und ursprünglichsten des Landes. Abendessen und Übernachtung im Hotel 4* in Meknès.

4. Tag: Tagesfahrt durch die Berge des Hohen Atls in den saharischen Süden. Ankunft in der Oasenstadt Erfoud gegen Abend. Erfoud ist der Hauptort der Tafilaltebene und mit seinen etwa 25 000 Einwohnern und vielen Palmenhainen ein typische Großoase. Hotelübernachtung 4*(F/M/A).

5. Tag: Der heutige Vormittag hat sowohl Geologen als auch Kunstliebhabern etwas zu bieten. Erfoud ist ein Mekka für Fossiliensammler. Überall finden sich kleine Verkaufsläden, in denen man sich die Schätze des devonischen Urmeeres zeigen und auch erstehen kann.
Anschließend geht es per Geländewagen (4x$ von Xaluca!) zu den LAND-ART- Kunstwerken von H.J. Voth.
Mitte der 1960er-Jahre begannen Künstler in den USA und in Europa damit, Konzepte für Kunstwerke zu entwickeln, die an Orten außerhalb der eng begrenzten Räume von Galerien und Museen installiert werden sollten. Zuerst wurden in verlassenen Landstrichen wie den Wüsten Amerikas oder den Mooren Schottlands nur vorübergehende Eingriffe vorgenommen. Später aber entstanden zum Beispiel spektakuläre Erdskulpturen riesiger Größe, von denen manche noch immer ihrer Vollendung entgegensehen. Was die Land-Art besonders hervorhebt, ist ihre kritische Auseinandersetzung mit den Traditionen künstlerischer Plastik. Inzwischen können auch ein Erdaushub, ein Feld mit Metallstangen, eine vergrabene Hütte, eine Spur im Gras oder sogar ein Buch als Skulpturen gelten. Eine weitere Besonderheit dieser Kunstform ist ihre Akzentuierung der Charakteristika des Ortes. Manche der im Freien geschaffenen Werke zielen darauf ab, unsere Wahrnehmung von Orten zu verändern und neue Maßstäbe in der Produktion und Rezeption von Kunst zu setzen.

In der Nähe von Erfoud erbaute der deutsche „Land-Art-Künstler" Hansjörg Voth inmitten einer weiten Wadilandschaft seine monumentalen Skulpturen. (Spirale, Himmelstreppe und Stadt des Orion). Voth gilt als ein Vertreter der Richtungen Konzeptkunst und Land Art. Seine Objekte verarbeiten immer Gegenstände, welche für die Sehnsüchte und Träume der Menschheit in allen Epochen stehen, wie beispielsweise Treppen, Pyramiden, Schiffe und Himmelsleitern.
Nachmittags verlassen wir die fruchtbare Ebene von Tafilalt und fahren nach Boumalne du Dades am Eingang der Dadesschlucht. Hotelübernachtung 4* (F/M/A).

6. Tag: Morgens treffen wir uns mit einem Vertreter Naiver Kunst in Marokko und haben vielleicht etwas Gelegenheit den Künstler bei der Arbeit zu beobachten.
Entlang der Flussoase des Dades bzw. auf der „Strasse der Kasbahs" erreichen wir gegen Mittag Ait Benhaddou, eines der schönsten und bekanntesten Kasbah-Dörfer Marokkos. So pittoresk, dass es schon oft als Kulisse für Kinofilme genutzt wurde. Das malerisch auf einem vorgeschobenen kleinen Plateau erbau­te Dorf und die Oase werden im Hintergrund von den schneebedeckten Drei- und Viertausendern das Hohen Atlas überragt. Ein herrliches Bild. Die alten, wehr­haften und aus Stampflehm und Lehmziegeln gebauten Stammesburgen der hiesigen Berber geben noch einen guten Einblick in die ehemalige Lebensweise. Die kleinen Zim­mer­gewölbe, einst als Vorratslager und z.T. als Wohnraum genutzt, sind recht ver­schachtelt angelegt und oft abenteuerlich miteinander verbunden. Hotelübernachtung 4* (F/M/A).

7. Tag: Fahrt entlang des Hohen Atlas nach nach Taroundant. Die Stadt wird oft als „petite Sœur (frz. kleine Schwester)" von Marrakech bezeichnet, denn sie ist die größte und vielleicht schönste Stadt im Südwesten Marokkos. Seine Blütezeit erlebte Taroudant im 17. Jahrhundert als Handels- und Karawanenzentrum. Das malerische 'Klein-Marrakesch' beeindruckt durch seine mächtige Stadtmauer und die Anfang des 18. Jahrhunderts aus Lehm erbaute schöne Medina (Altstadt). Von Oliven- und Orangenpflanzungen umgeben, erstreckt sich der Ort in der Soussebene vor dem Hintergrund der Berge des Hohen Atlas. Gelegenheit zu persönlichen Erkundungen und Einkäufen. Hotelübernachtung 4* in Taroundant. (F/M/A).

8. Tag: Fahrt über die zentralen Bergketten des westlichen Antiatlas. Besonders eindrucksvoll der Gebirgszug des Djebel Lekst (2359 m) und das von vielen Agadieren gesäumte Tal des Oued Ait-Baha. Besonders malerisch gelegen der Agadir Tizourgan. Nach Überquerung des Passes Tizi-Sidi-M´Zal geht's hinab ins Tal des Oued Ameln mit seinen schönen Bergdörfern wie z.B. Emin-Tiz´Ghit. Zwischen steinigen Wüstenbergen und Felsen mit faszinierendem Farben- und Schattenspiel überraschen immer wieder die fruchtbare Täler und Oasen durch ihr intensives Grün. Hier finden wir die alte Kultur der Berber, deren wehrhaften Lehmbauten (Kasbahs und Ksour) wir immer wieder begegnen - genauso wie dem Alltag der heutigen Bewohner, die nicht nur in ihrer Bekleidung, sondern in fast jeder Lebensäusserung ganz in der Tradition verankert sind. Am Späten Nachmittag erreichen wir Tafraout. Kurze Fahrt zu „LES PAINTURES", den blauen Felsen des belgischen Land-Art-Künstlers Jean Verame. Kleine Rundwanderung durch eine bizarre Felslandschaft aus rosafarbenem und „blaubemaltem" Granit.
Auf guter Straße geht's hinauf in die Berge von Kerdous und das Hochplateau von Tirhirte (12-1300 m) im Zentralmassiv des Anti-Atlas. Hotel 3* (F/M/A).

9. Tag: Fahrt via Tiznit und Agadir nach Essaouira, dem Windsurferparadies, UNESCO-Weltkulturerbe und bekannte Künstlerkolonie am Atlantik.
Unterwegs sehen wir am Rande der Küstenebenen die ersten Vertreter des Arganbaum, den es nur hier gibt. Aus seinen Früchten wird das teuerste Öl der Welt, das "grüne Gold" Marokkos gewonnen.
Essaouira liegt an der südmarokkanischen Atlantikküste und zählt mit seiner vollständig erhaltenen Medina und seinen beeindruckenden Festungsbauten zu den schönsten Orten am Atlantik. Die der Küste vorgelagerten Inseln waren vermutlich bereits in phönizischer Zeit besiedelt. Auf dem Festland legte 1506 der portugiesische König Manuel die Festung Mogador an. Die Holzprodukte aus Essaouira, kunstvolle Einlegearbeiten, werden im ganzen Land geschätzt. Essaouira verfügt über zahlreiche Galerien, in denen einheimische Künstler ihre Werke ausstellen.
Wir spazieren durch die Gassen der Medina, bummeln zum Fischereihafen und schauen den Fischern beim Netzeflicken zu.
Den Tag beschließen Sie mit einem Diner mit Meeresfrüchten im besten Seafoodrestaurant Essaouiras. Übernachtung in einem Riad, einem traditionellen marokkanischen Gästehaus in Essaouira. (F/M/A).

10. Tag: Sie beginnen den Tag mit dem Besuch eines BIO-Weingutes bei Essaouira. Das kleine Weingut der Familie Mélia produziert seit 1994 einige der besten Weine in Marokko. Die Familie besitzt auch das Weingut „Château de la Font du Loup" in Châteauneuf-du-Pape und daher verständlicherweise eine Menge „Weinwissen", das Sie nun erfolgreich in Marokko umsetzt.
Das Landgut wurde bereits im 18. Jhd. auf Anregung des Sultans von Mogador (heute Essaouira) nach den Plänen eines Architekten aus Avignon erbaut. Das Areal hat eine Größe von 30 Hektar und wurde neu mit Weinreben bepflanzt. Es liegt in einem Tal mit Argan- und Olivenbäumen. Außer Weiß-, Rosé- und Rotwein wird hier zusätzlich ein exzellentes Olivenöl erzeugt.
Nach der Führung über das Weingut und einer Weinprobe verwöhnt Sie der Besitzer mit einem kleinem Imbiss. Anschließend Transfer ins Hotel 4* in Marrakech.
Vor Sonnenuntergang unternehmen wir einen Bummel über den Marktplatz Djemaa-el-Fna. Abends ist die Atmosphäre auf dem Djemaa-el-Fna unvergleichlich. Jeden Tag aufs Neue findet hier ein faszinierendes Freiluft-Variété statt. Gaukler, Akrobaten, Märchenerzähler, Schlangenbeschwörer, Musikanten und andere Spielleute stellen hier ihre Künste zur Schau. Mit einbrechender Dämmerung verwandeln brodelnde Garküchen den Platz in ein riesiges Straßenrestaurant. Marrakechs einzigartige "Bühne des Lebens".
Wir nehmen an diesem Bühnenleben aktiv teil, mischen uns unters Volk und essen vor Ort, was uns auf dieser kulinarischen Bühne so geboten wird. Übernachtung im Hotel 4* (F/M/A).

11. Tag: Paul Bocuse, der weltberühmte Meisterkoch, wurde einmal befragt, welche drei Küchen die besten seien. Er nannte die französische, die chinesische und die marokkanische. Letztere beschrieb er als abwechslungsreich, familiär und erlesen. Essen ist in islamischen Ländern normalerweise Familiensache. So entstehen Köstlichkeiten wie Cous-Cous mit Taube und Zimt, in der Tajine geschmortes Perlhuhn mit Rosenbutter und Weintrauben, Krebse in Mandarinensaft und süße Gaumenschmeichler wie Honiggebäck, gefüllte Datteln und Gazellenhörnchen. Rezepte sind in Marokko nicht selten wahre Familiengeheimnisse und werden nur mündlich weitergegeben.
Aus diesem Grunde werden Sie heute von einer Profiköchin im Rahmen unseres Kochkurses in die „Geheimnisse" der marokkanischen Küche" eingewiesen. Die Zutaten zu Ihrem Kochseminar werden auf einem Bummel über die Lebensmittelmärkte im Souk gemeinsam eingekauft. Herrlich frisches Gemüse, exotische Gewürze, das Geschrei der Verkäufer - eine Sinfonie der Sinne. Anschließend werden Sie unter Anleitung ihrer Köchin zum ersten Mal ein orientalisches Gericht auf den Tisch zaubern. Bismillah - Guten Appetit!
Nach der Mittagspause erwartet Sie dann eine Stadtbesichtigung von Marrakech, eine pulsierende orientalische Metropole, die auf jeden Besucher eine unwiderstehliche Faszination ausübt. Die viertgrößte Stadt des Landes liegt, umgeben von Palmenhainen, auf 450 m Höhe in der fruchtbaren Haouz-Ebene. Die große Metropole Südmarokkos fasziniert besonders im Frühjahr, wenn die schneebedeckten Gipfel des etwa 60 km entfernten Hohen Atlas zum Greifen nah erscheinen. Bedeutende Monumente aus der Blütezeit der Stadt sowie die ausgedehntesten Souks des Landes machen Marrakech zu der interessantesten Königsstadt.
Wir besuchen die Koutoubija-Moschee (Besichtigung nur von außen möglich) mit dem 69 Meter hohen Minarett, den Bahia-Palast und zum stimmungsvollen Ausklang des Nachmittags den Jardin Majorelle, ein absolutes „grünes Highlight" von Marrakech. Dieser Botanische Garten wurde bereits 1923 in der Kolonialzeit vom französischen Künstler Majorelle angelegt. Ende der 1980er Jahre wurde der Garten vom französischen Modedesigner Yves Saint Laurent und seinem Lebensgefährten Pierre Bergé erworben und in den heutigen Zustand versetzt. Die wunderschöne Anlage beherbergt Pflanzen aller fünf Kontinente.
einem letzten kulinarischen Höhepunkt beschließen Sie Ihre Genussreise in einem „Palastrestaurant". Wir laden Sie ein zu einer „Difa", einem traditionellen Festessen, wie es nur zu ganz speziellen und feierlichen Anlässen geboten wird.

12. Tag: Am frühen Morgen Transfer zum Flughafen Marrakech und Rückflug nach Frankfurt. Ankunft dort gegen Mittag.

 

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AGB  ·  Reisebedingungen  ·  Reiserücktritt  ·  Buchungsfax
Leistungen:

Flug Frankfurt - Casablanca - Frankfurt + Inlandsflug Marrakech - Casablanca mit Royal Air Maroc,
Transfers im modernen, klimatisierten Reisebus bzw. Geländewagen,
10 Ho­telübernach­tungen in der Kategorie 4* mit HP bzw. wie angegeben,
5 Diners in ausgesuchten Spezialitätenrestaurants,
1x Winzerimbiss, 3 Weinproben mit Degustation in ausgewählten Weingütern,
Einführungskochkurs in die marokkanische Küche inkl. Material und Essen in Marrakech,
Tourenleitung durch Kultur- und Weinbotschafter Rudolf Hoffmann, Ände­rungen im
Tourenverlauf vor­behalten.

Nicht enthalten: Eintrittsgebühren und Trinkgelder

Reisetermine und Preise:
MAROKKO: Weinkulturreise – für Gourmets und Weinliebhaber
Preis:2680,- EUR ab/bis Frankfurt

Anschlussflüge ab allen deutschen Flughäfen
via Frankfurt ca. 140,- EUR bis 210,- EUR (Spartarif - früh buchen!)
Rail & Fly ab allen Bahnhöfen + 90,- EUR

EZ-Zuschlag + 380,- EUR

Saisonzuschlag + 160,- EUR

Termin:Leider keine Termine gefunden
Teilnehmer:8 - 20 Personen
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Bild 11: Arganebaum
Bild 13: Marrakesh
Bild 14: Riadh