Die Welt des Weins ist Groß und Rund und bietet von A wie Argentinien bis Z wie Zypern mit unseren Weinreisen so manch Überraschendes und Interessantes zu entdecken.

Frankreich

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Weinkulturreise P - Kunst & Edle Weine an der „Seine“

Auf den Spuren der Avantgarde der Künstler des Montmartre
Zusammenfassung:

Paris ist eine Stadt der Künste und der Lebenskünstler. Als „Hauptstadt des 19. Jahrhunderts“ und dynamisches Herz von Frankreich ist die Stadt ein Evergreen unter den Reisezielen der Welt. Mit einem riesen Angebot an Kultur und Museen, großartiger Gastronomie und Wein-Bistros. Erfahren Sie das besondere Lebensgefühl von Paris, dem Zentrum des Genusses und französischer Kultur. Genießen Sie das unverwechselbare Flair dieser Metropole! Begeben Sie sich mit uns auf eine ganz besondere Stadterkundungsreise auf den Spuren berühmter Maler, Architekten und des Weins. An drei Tagen zeigen wir Ihnen schöne und unbekannte Seiten dieser altehrwürdigen, aber immer wieder neuen und überraschenden Metropole an der Seine und degustieren „en passant“ so manchen „Edlen Tropfen“. Die Abende beschließen wir dann immer in einem netten WEIN-Restaurant am Montmartre.

 
VinArTours Servicetelefon: (06326) 96 757 63
 
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Ausführliche Info:

Bis ins 17. Jahrhundert hinein wuchsen auf den Hügeln rund um den historischen Altstadtkern von Paris Weinreben und versorgten die Bewohner der ständig wachsenden Hauptstadt mit Wein. Auf dem Montmartre standen im ausgehenden 19. Jhd. viele Windmühlen und beliebte Ausflugslokale des Pariser Bürgertums, in denen sich Künstler und Lebenskünstler die Klinke in die Hand gaben. Der bis dahin noch sehr ländliche Montmartre zog zahlreiche Künstler an (Vincent van Gogh malte z.B. hier sein Bild „Gemüsegärten auf dem Montmartre“), die hier ein freieres und billigeres Leben führen konnten als im teuren Zentrum der Stadt. Die Avantgarde der berühmtesten Künstler des Impressionismus, des Expressionismus und des Kubismus bevölkerten damals das Viertel um den Montmartre. Brachen oft brutal mit den althergebrachten Traditionen, Stil- und Maltechniken. Gingen in einer teils rauschhaften Arbeitswut gänzlich neue Wege in der Kunst. Heute berühmte Künstler wie Henri de Toulouse-Lautrec, Edgar Degas, Paul Cézanne, Paul Gauguin, Georges Seurat, Vincent van Gogh, Pablo Picasso, Marc  Chagall, Kees van Dongen, Amedeo Mondigliani, Henri Matisse, Pierre-Auguste Renoir und Maurice Utillo, der “Maler von Montmartre”, schufen dort in einem kunstgeschichtlich äußerst fruchtbaren Zeitraum von nur knapp fünfzig Jahren zahlreiche und zeitlose Meisterwerke zeitgenössischer moderner Malerei. Machten u.a. die damals z.T. etwas anrüchigen Amüsierlokale des Viertels wie das „Chat Noir“, das „Elysée Montmartre“ oder das „Moulin de la Galette“ und das „Moulin-Rouge“ durch ihre heute kaum noch bezahlbaren Kunstwerke weltberühmt.

Nun, die großartigen Gemälde jener damals jungen, oft mittellosen und unbekannten Maler blieben uns zum Glück erhalten und bereichern heute die Ausstellungen aller großen Museen und Privatsammlungen. Die Weinberge dagegen fielen Ende des 19. Jahrhunderts der Reblaus zum Fraß. Den Rest besorgte der Landhunger der explosionsartig anwachsenden Großstadt. Nur einige der alten Windmühlen und ein Weinberg am Montmartre blieben erhalten und sind bis heute echte Wahrzeichen gallischer Standhaftigkeit.

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Reiseverlauf:

1. Tag: Individuelle Ankunft in PARIS  (sehr zu empfehlen mit dem französischen und komfortablen Super-Schnell-Zug TGV oder seinem deutschen Pendant ICE). Um 14:00 Uhr Begrüßung durch Ihre VAT-Weinreiseleitung im Hotel 3* in der Umgebung von Montmartre. Vorstellung des Programmes und Spaziergang hinauf auf den 130 m hoch gelegenen Butte Montmartre (Hügel von Montmartre). Eindrucksvoll gekrönt von der großartigen Basilika von Sacré Coeur, dem weithin sichtbar weißstrahlenden Wahrzeichen des Montmartre.

Hier bietet sich eine erste großartige  Aussicht über Paris. Die großen Künstler der Belle Époque und des Fin de Siècle sind mittlerweile Vergangenheit. Unweit der Basilika hat sich am „Place du Tertre“ eine kleine und sympathische neuzeitliche „Künstlerszene“ etabliert, die hauptsächlich das Herz so manches Touristen erfreut. Hier trifft das „alte Paris“ auf ein buntes, internationales Völkergemisch aus der ganzen Welt. Touristen, Galeristen, Straßenkünstler, Hobbymaler, Weinstuben, Bistros, Cafés und Restaurant bilden hier einen Mikrokosmos mit ganz viel Pariser Charme und internationalem Flair.

Weiter geht es durch enge Gässchen und Treppensteigen auf und ab. Wir spazieren durch das berühmte Künstlerviertel mit Stopps an den entsprechenden Wohn- und Wirkungsadressen einiger der berühmten Künstler. Ihr Reiseleiter lässt „en passant“ mit kleinen Geschichten und Anekdoten am Wegesrand die bunte Welt der Künstler und ihre Meisterwerke am Montmartre wieder lebendig werden.
In der Nähe der Sacré-Cœur, eingebettet im zauberhaften Montmartre-Viertel, bildet der „Vignoble   du Montmatre“ (Weinberg von Montmartre) ein ländliches und zeitloses Idyll. Für Weinliebhaber dürfte der Besuch des Weinberges „Clos Montmartre“ der erste Höhepunkt der Reise darstellen. Die Betreiber des Weinberges, die kleine, eingeschworene Weinbruderschaft, der „Commanderie du Clos Montmartre“, produziert hier auf einer Fläche von 1556 m² pro Jahr ca. 1000 Kg Trauben bzw. ca. 1800 ½ Liter-Flaschen  BIO-Wein verschiedenster Rebsorten. Der Erlös aus dem Verkauf dieser sehr begehrten, seltenen und auch teuren Weine wird einem sozialen Zweck zur Verfügung gestellt. Mit einem schönen Blick über die Reben des Weinberges werden wir einen dieser Weine degustieren. Den Abend beschließen wir mit einem gemeinsamen Abendessen in einem netten Restaurant am Montmartre.

2. Tag: Eine Besichtigung von Triumphbogen und Eiffelturm gehören einfach zum Pflichtprogramm jedes Parisbesuches.
Als höchstes Bauwerk von Paris prägt der Eiffelturm mit einer Höhe von 324 Metern  das Stadtbild und ist bei Tag und Nacht immer wieder ein ganz besonderes Erlebnis. Er gilt als eines der bekanntesten und meistbesuchten Wahrzeichen der Welt. Das von 1887 bis 1889 errichtete Bauwerk wurde in der damals noch sehr jungen Stahl-Skelett-Bauweise als monumentales Eingangsportal und Aussichtsturm für die Weltausstellung zur Erinnerung an den 100. Jahrestag der Französischen Revolution ausgeführt. Der nach dem Architekt und Erbauer Gustave Eiffel benannte Turm war zu seiner Zeit das höchste Bauwerk der Welt. Der Turm ist eine der bekanntesten Ikonen der Architektur und ein echter  Meilenstein der Ingenieurbaukunst.

Anschließend spazieren wir entlang des Ufers der Seine mit seinen vielen, als Hausboote umgebauten alten Frachtkähnen zu unserem nächsten Weinhöhepunkt.

Unterwegs stoßen wir auf die kleinere, knapp 11,50 m hohe „Schwester“ und Kopie der Freiheitsstatue in New York. Vom französischen Bildhauer Frédéric Auguste Bartholdi entworfen, wurde sie vom Comité des Americains de Paris (von in Paris lebenden amerikanischen Bürgern) der Stadt Paris geschenkt.

Vor den Toren von Paris gründeten die „Armen Brüder von Passy“ im 13. Jhd. einen Konvent und bauten dort, wie es damals üblich war, ihren eigenen Wein an. Der Konvent wurde bei der Stadterweiterung dem Erdboden gleich gemacht. Geblieben sind die Gewölbekeller, in denen sich heute die Weinbruderschaft „Echansons de France“ um die französische Weinkultur verdient mach und ein sehenswertes Weinmuseum unterhält. Unter Anleitung eines französischen Önologen der Weinbruderschaft werden wir eine kleine Weinreise durch die französischen Weinprovinzen unternehmen.

Mit einem kleinen Zwischenstopp am Etoile und Triumphbogen geht es zurück ins Hotel. Den Abend beschließen wir wieder mit einem gemeinsamen Abendessen und gutem Wein in einem netten Restaurant am Montmartre.

3. Tag: Der heutige Tag gilt den großen Architekten der Moderne. Nach einer Fahrt mit der Schnellbahn geht es hinaus in den Pariser Vorort „La Défence“. In den 60iger und 70iger Jahren stampften hier die Stadtväter von Paris aus einer bis dahin einfachen Arbeitersiedlung  mit einer gigantischen Großbaustelle ein komplett neues und für seine Zeit absolut futuristisches Neubauviertel und Geschäftszentrum aus dem Boden. So radikal futuristisch, dass es auch heute noch Erstaunen und Bewunderung auslösen kann. Seinen Höhepunkt fanden die Bautätigkeiten 1989 mit der Fertigstellung des  Grande Arche (deutsch: der große Bogen), einem Architekturwunder des dänischen Stararchitekten Johan Otto von Spreckelsen. Einem  110 m hohen Bauwerk aus Marmor und Glas in Form eines modernen Triumphbogens. Unter seinem gewaltigen Bogen würde theoretisch die berühmte Kathedrale Notre-Dame passen. Der Grande Arche wurde zwischen 1984 und 1989 auf Initiative des damaligen Präsidenten Francois Mitterand gebaut, der in den 1980er Jahren durch viele monumentale Bauwerke das Stadtbild von Paris verändern ließ. Dieser neue Triumphbogen trägt seitdem offiziell den Namen La Grande Arche de la Fraternité, wird in Paris aber einfach La Grande Arche genannt. Er bildet perspektivisch die westliche Begrenzung der sogenannten „Axe historique“, der Avenue, die eine schnurgerade Verbindung mit dem bekannteren Arc de Triomphe (Triumphbogen) im Osten bildet.

Wir verlassen La Défence und fahren weiter zum Hochausturm Tour Montparnass im Pariser Stadtteil Montparnass. Einem 210 m hohes Bürohaus, das 1969 bis 1973 von dem Architekten Roger Saubot  errichtet wurde und mit 59 Stockwerken nach dem Eiffelturm das höchste Bauwerk der Stadt darstellt. Bis zum Jahr 2011 war es das höchste Gebäude in Frankreich, erst dann wurde es von der Tour First in La Défence in den Schatten gestellt. Die Fahrt mit dem Expressaufzug in die 56. Etage dauert nur 38 Sekunden. Von dort geht es zu Fuß hinauf auf die Aussichtsplattform in der 59. Etage.  Dort oben bietet sich aus der Vogelperspektive ein überwältigender Blick auf Paris. Der Eiffelturm, der Louvre, Notre-Dame, der Invalidendom - die ganze Stadt liegt einem regelrecht zu Füßen!

Wir fahren weiter zur Ille de la Cité. Auch die Baumeister des Mittelalters wollten schon hoch hinaus. Zwar ragen die Türme von Notre Dame nicht ganz so hoch in den Himmel. Aber die bautechnische Leistung dieses Meisterwerkes der Gotik braucht einen Vergleich mit moderner Architektur der heutigen Zeit nicht zu scheuen.

Gegen Mittag besteht noch einmal Gelegenheit zu einem abschließenden Besuch in einem netten Weinbistro. Am Nachmittag endet unsere Tour. Verabschiedung am Hotel um 16:00 Uhr. Individuelle Heimreise. Au Revoir Paris!

Unser Tipp: Verlängern Sie doch einfach Ihren Aufenthalt um ein bis zwei Nächte. Gerne gibt Ihnen unser Reiseleiter vor Ort weitere Tipps bzw. buchen wir Ihnen das Hotel

 

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