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Deutschland

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LUXEMBURG Weinreise A

Weinreise A - entlang der Luxemburger Weinstraße
Zusammenfassung:

Oberhalb von Trier bildet die Mosel die Grenze zwischen Deutschland und Luxemburg.  Ein Besuch dieser Grenzregion lohnt sich in vielfacher Hinsicht. Vor allem seiner hinreißend schönen Landschaft und seiner großartigen Weine wegen. Die im Gegensatz zur Mittel- und Untermosel sanft ansteigenden Weinberge und hübsche, ins Rebenmeer eingebettete idyllische Dörfer, laden beiderseits der Grenze dazu ein dieses malerische Grenzland zu erkunden.

 

 
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Ausführliche Info:

Im Laufe der wechselhaften Geschichte im Grenzgebiet hat sich eine besondere Kultur herausgebildet, die sich in Sprache und Lebensart niedergeschlagen hat. Die hier lebenden Menschen verbindet der Fluss mehr als das er sie trennt. Europa sei Dank - die Grenze, die uns von unseren Luxemburger Nachbarn vis-à-vis trennte, ist weg. Geblieben ist ein verbindendes Stück gemeinsamer Geschichte und Sprache, Kultur und Lebensart. Unübersehbar neigt man heute beiderseits der Grenze der Genusskultur mit gutem Essen und Trinken zu und fühlt sich freundschaftlich verbunden. Wein ist ein uraltes Kulturgut und sinnliches Genussmittel,  der auf einem Streifen von 42 Kilometern Länge zwischen Wasserbillig und Schengen an beiden Ufern der Mosel prächtig gedeiht.
Südlich der „Moselhauptstadt Trier“, an der weniger bekannten Obermosel,  liegen interessante Weinorte und Weinlagen, die es noch zu entdecken gilt. Das Terroir links und rechts des Moselufers unterscheidet sich ganz erheblich von dem der bekannteren Terrassenmosel im Unterlauf des Flusses. Entsprechend anders sieht auch der Rebsortenspiegel aus. Leider werden klassischen Sorten wie der Elbling immer weniger angebaut. Sie wurden verdrängt von Edelsorten wie Riesling, Weiß-, Grau- und Spätburgunder, sowie Auxerrois, Chardonnay und Gewürztraminer.
Die häufigsten Bodenarten an der Obermosel sind Muschelkalk, Keuper- und Tonmergel. Sie bieten ideale Voraussetzungen um Weine mit regionsspezifischer Mineralität und Fruchtigkeit und starkem Charakter zu erzeugen. Das erklärt auch, warum die Burgundersorten hier optimal gedeihen und der Riesling fruchtiger und blumiger auftritt als an der Mittelmosel.
Auf unserer Weinreise konzentrieren wir uns auf die Menschen und Weine der „Luxemburger Weinstraße“. Allerdings wollen wir auch die Kultur und Gastronomie nicht zu kurz kommen lassen. Luxemburg hat im Verhältnis zu seiner Fläche das größte Aufgebot an Sterneköchen in Europa zu bieten! Köche wie Daniel Rameau oder Lea Linster sind glänzende Vertreter am Sternehimmel des Großherzogtums. Erlesener Wein und gutes Essen gehören untrennbar zusammen. Beide sind Ausdruck höchster Lebensqualität.

An einem verlängerten Wochenende zeigen wir Ihnen „aus unserer Sicht“ das Beste und die schönsten Seiten des „Weinlandes Luxemburg“, das in vielen Weinführern oft sträflich vernachlässigt wird bzw. gar keine Erwähnung findet. Nun, daran wollen wir was ändern. Für uns öffnen sich einige der Türen renommierter Luxemburger Domaines und Châteaux und wir degustieren selbstverständlich so manchen „Edlen Tropfen“.

 

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Reiseverlauf:

1. Tag: Individuelle Ankunft im Hotel 3* an der Luxemburger Weinstraße (mit eigenem PKW, Flug oder mit dem Zug). Um 19:00 Uhr Begrüßung durch Ihre VAT-Weinreiseleitung und gemeinsames Abendessen. (A)


2. Tag: Fahrt nach Luxemburg Stadt, dem kulturellen Dreh- und Angelpunkt des Großherzogtums. Im Zentrum des Landes leben Menschen von nicht weniger als 170 verschiedenen Nationalitäten. Sie sind es, die der Stadt ihre ganz besondere Ausstrahlung und Flair verleihen: multikulturell, mehrsprachig, kreativ und vielfältig. Bekannt als eine der wichtigsten Finanzplätze Europas und der Welt ist die Stadt Luxemburg neben Brüssel und Straßburg ebenfalls Verwaltungssitz der Europäischen Union mit Sitz und Tagungsort zahlreicher europäischer Institutionen. Luxemburg ist jedoch auch eine kulturell und kulturhistorisch sehr interessante Stadt, die sich nicht nur auf finanzielle und politische Bereiche beschränkt. Davon wollen wir uns ein eigenes Bild machen und deshalb bummeln wir zu Fuß durch die verschiedenen Viertel der Stadt. Erkunden das historische Zentrum als auch die modernen Geschäftszentren am Rande der Stadt.

Anschließend bringt uns der Bus nach Schengen, bekannt geworden durch die gleichnamigen EU-Abkommen und Verträge, die 1985 zum Wegfall der Grenzkontrollen führten. Heute erinnert ein kleines Museum und Denkmal am Moselufer an diese historischen Tage, die Europa ein neues Gesicht und Lebensgefühl gaben.

Hier in Schengen sind wir am südlichsten Punkt der Luxemburger Weinstraße.  Wenn man die Mosel aufwärts fährt öffnet sich hinter Remich das Moseltal zu einer breiten Flussebene, "Haff Remich" genannt, um sich in Richtung Schengen wieder trichterförmig zu schließen.  Da Schengen in einer Dreiländerecke liegt, haben die Schengener Winzer auch Weinberge im benachbarten Frankreich bzw. Deutschland, die oft durch familiäre Bindungen wie Erbschaften und Heiraten in ihren Besitz gelangt sind. So wundert es nicht, dass einige Winzer einen Teil ihrer Weinberge in den französischen und deutschen Nachbargemeinden besitzen. Die Weine werden jedoch in Luxemburg, nach luxemburgischem Weinrecht, ausgebaut. Man könnte fast sagen, die Bewohner von Schengen hätten die offenen Grenzen bereits lange vor den Schengener Verträgen vinophil vorgelebt und damit ein gutes Beispiel gegeben. Im Schengener Dreiländereck wächst deshalb auch der europäischste Wein überhaupt.
Im Tal bei Schengen findet man Sandböden vor. An den Hängen dominieren Muschelkalk und, einzig für die Mosel, Quarzit. Die Böden eignen sich besonders zur Erzeugung kräftiger Burgunder, wie Weißburgunder, Grauburgunder, Spätburgunder oder Auxerrois. Die Top-Lage für Burgundersorten ist der Markusberg.

Mittendrin und hoch über dem alten Ortskern liegt die im ultramodernen Design errichtete Domaine Henry Ruppert, die wir nach der Mittagspause besichtigen. Die Geschichte der Schengener Familie Ruppert und die ihrer Weine reichen nachweislich bis in das Jahr 1680 zurück. Im Jahr 1990 übernahm Ruppert Henri Jr. die Geschicke des Weingutes. Er führt das Weingut nun bereits in der 8. Generation.
Henri Ruppert setzt auf eine konsequente Qualitätspolitik mit niedrigen Erträgen und strenger Selektion und er versteht es mit Barriques umzugehen. Seine Spezialität sind vollmundige, geschmeidige und warme Weiß- und Grauburgunder, von deren hoher Qualität wir uns bei einer Weinverkostung selber überzeugen können.

Danach geht es weiter ins Weindorf Remerschen, wo wir das Weingut der Familie Sunnen-Hoffmann besuchen. Yves Sunnen und seine Schwester Corinne Kox-Sunnen leiten zusammen den ersten und mit etwas über acht Hektar sicherlich größten Bio-Betrieb Luxemburgs. In der gemütlichen Probierstube werden wir rassige Rieslinge, Pinot Blanc und sehr schöne Auxerrois verkosten.


Zum Abschluss des Tages besuchen wir in Remich die Caves St. Martin. Das Weingut hat sich neben einem gut sortierten Sortiment an Stillweinen auf den Ausbau von Crémants spezialisiert. Luxemburger Schaumweine finden jährlich neue Anhänger und sind mehr als eine landestypische Alternative zum französischen Champagner.

Im Halbdunkel der unterirdischen Gänge des Weingutes, die sich über eine Gesamtlänge von fast einem Kilometer erstrecken, können wir uns ein Bild davon machen, wie und wo die Weine und Crémants entstehen. Dann lassen wir die Korken knallen um einige Crémants zu verkosten.
Der Tag neigt sich dem Ende zu. Der Bus bringt uns zurück ins Hotel. (F/M)


3. Tag: Am Vormittag ist zuerst wieder etwas Kultur angesagt. Der Bus bringt uns hinauf in die Ardennen nach Château Clervaux. Hier, im mittelalterlichen Ambiente der mächtigen alten Burganlage, findet sich mit „The Family of Man“ eine der eindrucksvollsten permanenten FOTO-Ausstellungen der Welt. Die Sammlung "The Family of Man" besteht aus 503 Fotografien von 273 Fotografen aus 68 Ländern, welche der weltberühmte Fotograf und gebürtiger Luxemburger Edward Steichen für das Museum of Modern Art (MoMA) zusammenstellte.

Die 1955 ein erstes Mal ausgestellte Sammlung stellt durch ihre humanistische Schwarz-Weiß-Fotografie der Nachkriegszeit ein Manifest für den Frieden und die Gleichheit der Menschen dar. Nach einer Reise rund um die Welt und Ausstellungen in mehr als 150 Museen wurde die letzte komplette Fassung der Ausstellung 1994 endgültig in der Burg von Clervaux installiert. Seit ihrer Schaffung hat "The Family of Man" über 10 Millionen Besucher angezogen und geht somit als legendäre Ausstellung in die Geschichte ein. Sie wurde von der UNESCO als Weltkulturerbe klassifiziert.


Nach dem Besuch dieser eindrucksvollen FOTO-Ausstellung wollen wir uns wieder den nicht minder eindrucksvollen Weinen und den Luxemburger Moselwinzern widmen. Es geht zurück an die Mosel zum Weingut Cep d´Or in Hettermillen. Die Eigentümer des Weingutes, die Familie Vesque, schaut auf eine lange Weinbautradition zurück, die 1762 begann, als ihre Vorfahren aus dem nahem Lothringen an die Mosel zogen. Cep d’Or ist ein architektonisch sehr gelungenes und in Sichtbetonweise errichtetes Weingut mit einer freundlich hellen Vinothek. Neben Stillweinen und bemerkenswerten Jahrgangs-Crémants vinifiziert Winzermeister Jean-Marie Vesque auch einen „Strohwein“ sowie den seltenen, frisch-filigranen Muskat Ottonel, die wir natürlich gerne verkosten werden.

Weiter geht es die Mosel abwärts zum Weindorf Ahn. Hier erwarten uns Armand Schmit und seine Frau Patrizia in ihrem Weingut Maison Viticole Schmit-Fohl. Trockene vom Terroir geprägte Weißweine und wunderbare Cremants sind die Aushängschilder ihres Weingutes. Ihr Credo, die Weine nicht unter Zeitdruck zu vinifizieren um ihre Typizität zu erhalten und nicht zu formen geht zu 100% auf.

Als letzten Höhepunkt des Tages steuern wir das Weingut Château Pauqué von Winzerlegende Abi Duhr in Grevemacher an. Einem Winzer, der Weine von beeindruckender Qualität auf die Flasche bringt. Einem Winzer, der sich nicht scheut, oft einen unorthodoxen und sicherlich kompromisslosen Weg zu gehen. Wie z.B. einer seiner absoluten Ausnahmeweine namens Bromelt beweist; ein im großen Holzfass ausgebauter Elbling. Wer es versteht aus Elbling, einer in vieler Hinsicht eher zur Blassheit neigenden Rebsorte, solch einen großartigen Wein zu vinifizieren, der versteht sein Handwerk. (F/M)

 

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Leistungen:

Unterbringung in Hotels 3* mit HP bzw. Ü/F (Mahlzeiten wie angegeben ÜF = Übernachtung mit Frühstück / F/M = Frühstück und Mittagessen in traditionellen Restaurants auf dem Land mit „Plat du Jour“ bzw. im Weingut, alle Transfers mit permanentem Begleitbus, Weinproben mit jeweils 3-5 Weinen und Besichtigungen in den genannten Chateaux und Domaines, deutschsprachige VAT-Reiseleitung.


Hinweis: Die Auswahl der genannten Chateaux und Domaines kann sich betriebs- und terminbedingt ändern. In diesem Falle bieten wir gleichwertige Alternativen.

Reisetermine und Preise:
LUXEMBURG Weinreise A
Preis:Preis:              680,- EUR ab / bis Luxemburg Hotel
EZ-Zuschlag:   210,- EUR
Termin:Leider keine Termine gefunden
Teilnehmer:10 bis 20
VinArTours Servicetelefon:
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