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Frankreich

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FRANKREICH Burgund - Wein-Studien-Reise „mit Genuss“ zu "Wein und der Wind"

BURGUND, seine bekannten und unbekannten Châteaux und Grand Crus
Zusammenfassung:

Frankreich ist eine große Weinnation, die wie kaum eine andere auf der Welt so viele großartige Weine hervorbringt. Die Weinlandschaften Frankreichs sind alle sehenswert, wobei jede Region ihren eigenen Charme und Eigenschaften hat. Hinzu kommen die unterschiedlichen Weine mit jeweils anderen Anbau- und Ausbaumethoden. Auch hier hat Frankreich in den vergangenen Jahrhunderten mit Innovation und stetigem Streben nach besseren Qualitäten sehr viel Positives bewirkt und neue Maßstäbe für den Weinbau gesetzt. Letztendlich nimmt noch heute jeder Spitzenwinzer in der Welt irgendwann Maß an Bordeaux oder Burgund. Um sich mit den dortigen Weinen zu beschäftigen, sind Wein-Reisen in unser Nachbarland daher auf jeden Fall ein ganz besonderes Erlebnis.
Seit die Römer Gallien eroberten, betreibt man hier Weinanbau im großen Stil. Seitdem haben Burgunder Weine bis heute nichts an ihrer Einzigartigkeit verloren. Burgund gilt weltweit als Inbegriff der Weinkultur. Von hier aus haben die Pinot-Noir und der Chardonnay ihre Weltkarriere gestartet.

 
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Ausführliche Info:

Das Weinbaugebiet beginnt im Norden mit Chablis, dem Weißweingebiet. Südöstlich davon liegt dann das Herzstück des Weinbaus, die Côte d´Or mit dem nördlichen Teil Côte de Nuits und dem südlichen Côte de Beaune. Von Norden nach Süden folgen dann Côte de Chalonnaise, Mâconnais und Beaujolais.
In den Appellationen (Weinbauregionen) Burgunds wachsen hunderte von Spitzenweinen. Von hier stammen einige der besten trockenen Weine der Welt. Weine, die sich aufteilen auf eine Unzahl von 1er- und Grand-Cru-Lagen und eine Unzahl von großen und bedeutenden als auch weniger bekannten, aber sehr interessanten Erzeugern.
Das Burgund ist nicht nur bekannt als eines der besten Weinbaugebiete der Welt, sondern auch für sein Mosaik aus kleinen und kleinsten Weinbergsparzellen. Die kleinste Herkunftsbezeichnung der Welt ist “La Romanée” mit einer Größe von nur 0,8 ha! Grund dafür ist die Vielfalt der Böden, die innerhalb eines Dorfes oder sogar auch innerhalb eines Weinberges stark variieren können.
Die sehr unterschiedlichen Terroirs sind entscheidend für den Erfolg der Weine des Burgund. Im kühlen Nordwesten, schon an der Grenze zur Champagne, liegt das Chablis mit seinen Kreide-Kalk-Böden, das Zentrum des Burgunds, die Côte d’Or dagegen wird von Kalk-Lehm- bzw. Kalk-Mergel-Böden bestimmt, während die südlichen Gebiete, das Châlonnais und Mâconnais und Beaujolais, schon lehmiger und sandiger sind.
In vier Tagen zeigen wir Ihnen „aus unserer Sicht“ die schönsten und interessantesten Weingüter und Seiten der berühmten Appellationen der Weinregion Burgund. Unter der kompetenten Reiseleitung von Rudolf Hoffmann besichtigen Sie Weinberge und Keller, lernen viele Châteaubesitzer persönlich kennen und verkosten natürlich überall auch die aktuellen Weine und so manchen „Edlen Tropfen“. Dabei ergeben sich viele gute Kontakte und fachliche Gespräche mit den Besitzern und Mitarbeitern der verschiedenen Châteaux. Wein ist auch ein Stück Philosophie – freuen Sie sich auf spannende und interessante Weinphilosophen und starke Winzertypen. Die Weine des Burgund sind Legende. Tauchen wir zusammen ein in die Welt dieser berühmten bis legendären Weine. Eine Welt großer Pinots und Chardonnay, deren Qualität auf Grund der besonderen Böden und Klimata des Burgunds einzigartig sind und bleiben. Wein ist wohl das berühmteste Produkt des Burgund, jedoch bei weitem nicht das einzige. Wein und gutes Essen gehen auf der ganzen Welt Hand in Hand. Senf, Cassis, Weinbergschnecken, Burgunderschinken,  Boeuf Bourguignon, Crême de Bourgogne (Käse) und Trüffel gehören zu den weltweit bekannten kulinarischen Spezialitäten der Region, die wir selbstverständlich auch verkosten sollten.


Bonne dégustation et Bon voyage!

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Reiseverlauf:

1. Tag: (DI): Individuelle Ankunft im Hotel 3* in Beaune (mit eigenem PKW, Flug bis Dijon oder mit dem Schnellzug TGV). Willkommen in Beaune im Herzen der Côte d´Or.
Um 15:00 Uhr Begrüßung durch Ihre VAT-Weinreiseleitung und kurze Einführung in unser Reiseprogramm. Im Mittelalter war das Herzogtum Burgund mit seiner Hauptstadt Dijon das Zentrum eines Reiches, das von der Nordsee bis an die Alpen reichte. Seine Macht und seinen Reichtum kann man noch heute in vielen Orten Burgunds nachspüren.
Im Rahmen einer kleinen Stadtbesichtigung erkunden wir zu Fuß die berühmte Weinstadt Beaune. Mit dem spätgotischen Hôtel-Dieu und seinen bunt glasierten Dächern besuchen wir eines der berühmtesten Wahrzeichen Burgunds, das „Hospice de Beaune“. Ein Krankenhaus, das sich speziell der Behandlung der vielen Verwundeten des Hundertjährigen Krieges annahm.  Heute ist es eine Stiftung, die sich hauptsächlich mit Erlösen aus den eigenen Weinbergen mit Cru- und Premiers Cru-Lagen finanziert. Einmal jährlich während der „Trois Glorieuses“, der „Drei glorreichen Tage“, findet eine Auktion von Fassweinen aus dem Stiftungsbesitz im Hospiz von Beaune statt. Bis heute die wichtigste Weinversteigerung Burgunds – und – ein jährlicher Gradmesser für die Weinqualität und die Weinpreise im Burgund.
Dem Hospiz gehören ca. 60 Hektar Weinberge in den feinsten Lagen der umliegenden Côte-d’Or. Zum Besitz gehören viele Premier Cru-Lagen und auch einige Grand Cru-Lagen wie Puligny-Montrachet, Meursault, Corton-Charlemagne, für Weißweine und Pommard, Volnay, Corton, Clos de la Roche, Mazis-Chambertin, Echezeaux für Rotweine. Die Weine tragen die Namen der jeweiligen Stifter.

2. Tag (MI): Unser erster Tag bringt uns ins südliche Burgund. Die sogenannten Rand-Appellation Côte Mâconnais hat sich längst zum Geheimtipp gemausert. Sie verläuft auf einem ca. zirka fünfzehn Kilometer langen Streifen zwischen den Städten Tournus im Norden und Mâcon im Süden. Die gesamte Rebfläche umfasst 6.920 Hektaren und die Jahresproduktion liegt bei rund 450.000 Hektolitern. 85 % der heutigen Produktion ist Weißwein. Die bekannten Weißweine werden aus der weißen Rebsorte Chardonnay, benannt nach dem gleichnamigen kleinen Dorf im Haut-Mâconnais vinifiziert.
Chardonnay ist heute in aller Munde und eine der weltweit bekanntesten Rebsorten überhaupt. Kaum vorstellbar, daß die Rebsorte vor gut dreißig Jahren fast unbekannt war. Man trank zwar in der „besseren Gesellschaft“ seinen Chablis oder Chassagne, von welchen Trauben diese Weine stammten, interessierte damals erstaunlicherweise niemand. Aus einer Kreuzung von Pinot Noir (Spätburgunder) und Gouais Blanc (Heunisch), einer uralten Rebsorte, die Mitte des 19. Jahrhunderts in Mitteleuropa heimisch war, hatten Mönche die Sorte gezüchtet. Die Chardonnayrebe schaffte es innerhalb von 30 Jahren vom Mauerblümchen  zum Global Player. Aufgrund ihrer ungewöhnlichen Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche Klimazonen wächst Chardonnay heute sowohl im „kühlen“ England als auch im „heißen“ australischen Hunter Valley. Neben Massenweinen, gewürzt mit Eichenholzchips, gelingt es guten Winzern aus Chardonnay-Trauben einige der weltbesten trockenen Weißweine zu produzieren. Einige solcher Winzer möchten wir in den nächsten Tagen kennenlernen.
Der Bus bringt uns durch eine sehr ländliche grüne hügelige Landschaft. Wald, Weinberge und Wiesen mit grasenden Kühen wechseln sich ab. Hier in diese verträumte Ecke Burgunds verirren sich vergleichsweise wenige Deutsche. Unser Erster Besuch führt zu einer abseitsgelegenen echten Burg und Weingut, dem Château de Pierreclos. Die Zeit und ihre geschichtlichen Verwerfungen hatten dem Château recht stark zugesetzt. 100-jähriger-Krieg, 30-jähriger-Krieg, Französische Revolution.., zu allen einschneidenden Ereignissen gab es Kämpfe und Besitzerwechsel. Vor 20 Jahren schließlich erwarb die Familie Pidault das etwas runtergekommene Anwesen samt der Weinberge und brachte es mit viel Arbeit und Herzblut wieder in einen sehr beeindruckenden Zustand.
Uns interessieren natürlich ganz besonders die Weine. Im Gewölbekeller des Château de Pierreclos hält uns die Schlossherrin Anne-Francoise Pidault nach einer kleinen Burgbesichtigung die eigenen Weine aus verschiedenen Lagen der Umgebung (Pierreclos, Milly-Lamatine, Saint-Véran und Pouilly-Fuissé) zur Degustation bereit.
Anschließend geht es weiter zur nächsten Weinverkostung. Westlich von Mâcon ragt die markante Felsnase des Roche de Solutré aus der Weinreben-Landschaft. Prähistoriker konnten am Fuß des Felsens über fünf steinzeitliche Perioden eine Besiedelung nachweisen. Das macht den Ort kulturhistorisch zu etwas ganz besonderem und zu einer der bedeutendsten archäologischen Stätten in Europa. Deshalb wurde nach der Fundstätte Solutré eine Kulturstufe der Altsteinzeit benannt; das Solutréen (etwa 20?000 bis 15?000 v. Chr.).
Die frühen Menschen von damals hatten wohl gewichtige Gründe, als sie Solutré zum Siedlungsort wählten. Wenn auch wohl andere Gründe als die Winzer von heute. Fast in Steinwurfnähe von Solutré liegt Pouilly-Fuissé, ein Winzerdorf und gleichzeitig eine bedeutende Appellation d’Origine Contrôlée für Weißwein im Mâconnais. Die Felsenklippen von Solutré bilden hier das Ende eines Kalkstein-Plateaus, auf dem alle im Burgund zugelassenen Rebsorten wachsen.
Unser erster Besuch führt uns nach Davayé, einem Nachbarort von Pouilly-Fuissé. Heute sind wir zu Gast auf der Domaine von Frédéric Curis. Im Herzen der Weinberge des Mâconnais, eingebettet zwischen den beiden Felsen Roche de Solutré und Roche de Vergisson und umgeben von einem denkmalgeschützten, baumbestandenen Park liegt sein Weingut „Au Clos d´Amelie“ aus dem des 17. Jhd. Gerne kredenzt  uns Herr Curis eine Auswahl von Weinen der Region: Pouilly-Fuissé, Saint-Véran, Mâcon-Village und Bourgogne. Frédéric Curis bearbeitet seine Weinberge nach der Methode des integrierten, umweltschonenden Anbaus und stellt sukzessive auf biologische Bewirtschaftung um, in der er einen wichtigen Schlüssel für die Qualität und vor allem für terroirgeprägte Weine sieht. Im Keller setzt er auch sehr verhalten Barriques ein, denn er legt großen Wert auf die klare Frucht und Mineralität, die den Weinen der Region ihre Raffinesse verleihen. Freuen wir uns auf eine interessante Weinprobe (bei schönem Wetter im Freien unter alten Bäumen), zu denen uns Frédéric Curis zur Mittagszeit Spezialitäten der Region

Anschließend geht es zu einem recht „herschaftlichen“ Weingut und Schmuckstück mittelalterlicher Burgenpracht, dem Château de Berzé. Berzé war im frühen Mittelalter der Sitz der ersten und ältesten Baronie von Macon. Ein Dokument des nahe gelegenen Klosters Cluny aus dem Jahr 991 erwähnt eine „castrum“, das über einer alten Kapelle errichtet wurde. Château Berzé  unterstand lange Zeit als Vasall den Königen von Frankreich.
Im Jahre 1229 wurde die Burg zu einer wahren Festung mit 13 Türmen ausgebaut und sein Burgherr Hugues de Berzé erhielt den offiziellen Auftrag des Königs die Abtei von Cluny zu schützen.
Im hohen Mittelalter waren es speziell die Klöster die das meiste Know How bezüglich des Weinanbaus hatten. Davon hat das Château de Berzé bestimmt profitiert. Von der Qualität seiner Weine können wir uns nach der Burgbesichtung eine eigene Meinung bilden. Im Rahmen unseres Besuches erfahren wir auch interessante Details über den „Weinbau im mittelalterlichen Burgund“.
Auf der Rückfahrt nach Beaune fahren wir durch das hübsche Hügelland des Mâconnais  und halten für einen kleinen Stopp im Winzerdorf Chardonnay. Chardonnay ist dort eine abgeleitete Ortsbezeichnung von dem lateinischen Wort Cardonnacum. Sie bezeichnet eine Gegend mit unendlich vielen Disteln. Der Ort, der als Namensgeber einer der weltweit am meisten verbreiteten Rebsorte und deren Weine gilt, steht heute weit im Schatten seines großen Namens. Die berühmtesten Orte für französische Spitzen-Chardonnays liegen im unteren Bereich der Côte d’Or, Côte de Beaune genannt – es sind Meursault, Puligny-Montrachet, Chassagne-Montrachet und Corton-Charlemagne. Beim jährlich ausgetragenen weltweiten Wettbewerb „Chardonnay du Monde“ stehen an der Spitze der höchstbewerteten Vertreter oft ein tschechischer Wein, ein Südafrikaner, ein Slowene, ein Spanier, ein Kanadier, ein Chinese, ein Australier, ein Schweizer – und natürlich mehrere Franzosen.
Der Kosmopolit Chardonnay zeigt weltweit was er kann. Er ist als Multitalent in jedem Weinbauland zu Hause. Nur in seiner wahren Heimat schafft er es nicht entsprechend seinem großen Namen zu glänzen. Aber vielleicht ist das auch gar nicht schlecht. Nicht jeder hat das Geld um sich täglich große und teure Weine zu leisten. Es muss auch Weine für den kleinen Geldbeutel und den Alltag geben. Weine, die zu jedem guten Familienessen passen. Entsprechend dem Motto der französischen Revolution „Liberté – Egalité – Frateriné“ sind diese Weine vielleicht nicht revolutionär, dafür aber bestimmt demokratischer. Die Weine der Region werden hauptsächlich von Winzern der umliegenden Gemeinden Bissy-la-Mâconnaise, Burgy, Chardonnay, Cruzille, Grevilly, Lugny, Montbellet, Péronne et Saint-Gengoux-de-Scissé genossenschaftlich ausgebaut und vertrieben.
Sitz der Genossenschaft ist die Cave de Lugny in Chardonnay, die aus einer Fusion der Winzergenossenschaften  von „Chardonnay und Lugny“ entstanden ist. Produziert werden Weine der Klassen Mâcon AOC für einfache Weine und Mâcon villages für die etwas anspruchsvolleren, wobei die Güteklasse Mâcon villages ausschließlich für Weißweine vergeben wird. Die Erzeugnisse aus besonderen Lagen dürfen auch Mâcon & „Name der Gemeinde“ genannt werden, wie zum Beispiel der Wein Mâcon-Lugny AOC aus der Gemeinde Lugny. Sehr beliebt sind auch die Crémants de Bourgogne, die hier produziert werden. Eine Führung mit Weinverkostung vermittelt uns einen sympathischen Eindruck vom Herz der Chardonnay-Welt. Rückkehr zum Hotel am Abend. (F/M)

3. Tag (DO): Etwas isoliert im Nord-Westen des Burgund liegen die Appellationen von Chablis. Regelmäßige Regenfälle zur Erntezeit, Spätfröste, Graufäule im Sommer, Hagelstürme. Wer macht denn Wein in so einem Gebiet?!? Nun, einige der besten Winzer der Welt. Sie produzieren hier Weißweine, die zu den Besten der Weinwelt zählen. Schlanke, stahlige Tropfen mit betonter Säure. Chablis gilt heute weltweit als Inbegriff des anspruchsvollen, hochwertigen und von französischem „Savoire Vivre“ durchdrungenen trockenen Weißweines. Der echte Chablis kommt aus den Weinbergen um die Kleinstadt Chablis und weiteren 19 Dörfern im näheren Umkreis des Département Yvonne. Der Wein wird ausschließlich aus der Rebsorte Chardonnay gekeltert. Die Reben wachsen auf Hängen aus Kimmeridge-Kalkstein und Mergel, die hier den Südrand des Pariser Beckens bilden.
In Chablis gibt es vier Appellationen, die sich in Grand Cru, Premier Cru, Chablis und Petit Chablis aufteilen. Allerdings macht nicht jeder Chablis seinem Namen Ehre. Dazu trug besonders eine extreme Ausweitung der Rebflächen bei. Von einstigen 500 Hektar Reben in den 50iger Jahren ist die Ertragsfläche von Chablis und seiner Nachbargemeinden regelrecht explodiert. Gegenwärtig sind 5000 Hektar mit Reben bestockt.
Die Region Auxerre und Chablis hat neben Stillweinen jedoch auch hervorragende Schaumweine zu bieten. Der Schaumwein Crémant de Bourgogne bietet schon seit längerem eine köstliche und preiswertere Alternative zu Champagner. Das Profil und die Qualität dieser Tropfen, deren Reifeverfahren dem des wesentlich teureren Champagners gleicht, kann sich mit vielen seiner berühmten „Kollegen“ in der Champagne messen. Unser erster Besuch führt uns daher in die Weinkeller der Caves de Bailly. Die einzigartige Weinkellerei Caves de Bailly wurde 1972 in Bris le Vineux nicht weit von Auxerre auf dem malerischen rechten Ufer des Seine-Nebenarmes Yonne gegründet. Die Anlage liegt unterirdisch in einem alten Steinbruch – 50 Meter tief unter Fels. Gut behütet bei konstanter Feuchte und optimalen 12 Grad Celsius entstehen hier Schaumweine, die zur Creme des Burgunds gehören. Im Rahmen einer Kellerführung mit anschließender Verkostung können wir uns selbst davon überzeugen.
Zur Mittagszeit sind wir dann im malerischen Städtchen Auxerre. Schön gelegen am Ufer der Yonne, die schon seit der Römerzeit als wichtige „Wasserstraße“ für florierenden Handel und Wohlstand bei den Menschen sorgte. In der Umgebung der Stadt gedeiht schon seit dem Mittelalter die Rebsorte Auxerrois, eine natürliche Kreuzung aus Heunisch (= Gouais Blanc) x Pinot. Der Erfolg dieser spontanen Kreuzung wird dadurch erklärt, dass die beiden Elternsorten genetisch gesehen grundverschieden sind. Während die Sorten der Pinot-Familie vermutlich aus dem Burgund stammen, wurde der Heunisch aus östlich oder südlich gelegenen Ländern eingebracht. In den Weingärten des Burgunds und der südlichen Champagne standen beide Sorten während einiger Jahrhunderte im „Gemischten Satz“.
Die internationale Verbreitung der Rebsorte wird mit der Vertreibung der Hugenotten – wie die Protestanten damals in Frankreich genannt wurden – aus Frankreich ab dem Jahr 1685 in Verbindung gebracht. Naheliegend ist, dass die Vertriebenen die Sorte mit in ihrem Gepäck hatten und sie in ihren neuen Siedlungsgebieten anpflanzten. In Frankreich findet man die Rebsorte hauptsächlich in Burgund und im Elsaß. Insgesamt  wächst diese Rebsorte, gemessen an der gesamten Weinbaufläche Frankreichs, auf bescheidenen 2.330 ha. Selbst in den Weinkarten der Restaurants in der Stadt muss man sie öfters vergeblich suchen!?
Nach der Mittagspause bringt uns der Bus nach Chablis mit seinen berühmten Appellationen. Unsere erste Besichtigung führt uns ins Château Long-Depaquit, das mittlerweile zur burgundischen BICHOT-Gruppe gehört. Ein Château wie aus dem Bilderbuch, herrlich gelegen in einer schönen Parkanlage am Rande der Stadt. Es bewirtschaftet rund um Chablis 65 ha in den allerbesten CRU-Lagen. 2015 wurde ein moderner Weinkeller fertiggestellt. Produziert werden mineralische und elegante Chablis mit sehr moderater Barriquenote um das Terroir der Weine besser hervorzuheben.
Anschließend fahren wir ins Zentrum von Chablis. Hier besichtigen wir eines der besten Häuser im Chablis, die Domaine William Fèvre. Die Domaine William Fevre ist als der größte Besitzer von Grand Cru Lagen im Chablis bekannt und das einzige Haus, das in sechs der sieben Grand Cru Lagen eigene Parzellen rund um das legendäre Weinbaudorf Chablis bewirtschaftet. Die Domaine William Fèvre bewirtschaftet damit einige der besten Lagen. Darunter auch Les Clos, die historische Wiege dieses vermutlich größten Weißweines der Welt. Alle Weine werden spontan vergoren, alle Weinberge werden nach strengen Vorgaben BIO-Logisch bearbeitet. Vor der Presse gibt es einige Stunden Standzeit. Danach sofort Abpressung in einen Sedimenttank, mit anschließender Vergärung im Stahltank . Nach der Vergärung werden die Weine dann mit der vollen Hefe in Barrique überführt, ausschließlich gebrauchte Fässer. Dort verbleiben sie sechs Monate auf der Vollhefe ohne jegliche Batonnage. Die Weine der Damaine Fèvre sind insgesamt extrem pur, intensiv, frisch und fein aromatisch mit floralen und mineralischen Noten. Freuen wir uns auf die Verkostung von wunderbaren Chablis. Rückkehr zum Hotel am Abend. (F/M)

4. Tag (FR): Die qualitativen Spitzenbetriebe mit den teuersten Weinen finden sich fast ausnahmslos im zentralen Teil Burgunds, der Cote d'Or. Ihnen gilt heute unser Besuch. Unser erster Besuch führt nach Meusault ins Weingut von Jean-Marc Roulot an der Côte de Beaune.  Das sehr schöne Anwesen liegt inmitten des Dorfes und ist der Schauplatz des neuen französischen Films Der Wein und der Wind von Cédric Klapisch. Ab 1989 führte Jean-Marc den biologischen Anbau (biodynamisch) und eine strikte Ertragsbeschränkung ein um die Identität der einzelnen Parzellen noch klarer hervorzuheben. Die Domaine Roulot ist vor allem für ihre Weißweine berühmt, vom einfachen Bourgogne bis hin zum Meursault Premier Cru. Die Weine des Hauses werden nach Lagen getrennt vinifiziert. Jean Marc Roulot eigene Stilistik des Ausbaus eines grandios mineralischen und biodynamischen Weins verblüfft. Selten wird die Zitronengrasfrische und der weiße Pfirsich so gekonnt durch Holz verstärkt und betont. Der ehemalige Schauspieler Jean-Marc Roulot verwaltet gemeinsam mit seiner Schwester Michèle das 10,2 ha umfassende Familienbesitz und gilt heute als Geheimtipp in der Szene.
Anschließend ist eines der ganz großen Chateaux unser Ziel. Das Château de Meursault, mitten in den Weinbergen gelegen, ist für alle Geschichts- und Weinliebhaber ein unumgängliches Reiseziel in der Bourgogne. Das Chateau produziert wundervolle Weiß- und Rotweine und beherbergt eine der ältesten und beeindruckenden Kelleranlagen die man in Burgund finden kann. Seine wunderschönen und sehr großen Weinkeller des 12., 14. und 16. Jahrhunderts bergen etwa 800 000 Flaschen und mehr als 2000 Fässer. Die Domaine du Château de Meursault ist Eigentümer von 60 ha Rebflächen an der Côte de Beaune. Innerhalb so namhafter Appellationen wie Aloxe-Corton, Savigny-lès-Beaune, Beaune, Pommard, Volnay, Puligny-Montrachet und natürlich Meursault. Freuen wir uns auf eine eindrucksvolle Besichtigung mit interessanter Weinverkostung.
Nach der Mittagspause geht es weiter zum Weingut Domaine Bertagna in Vougeot an der Côte de Nuit. Nur durch eine alte Steinmauer getrennt, grenzt es direkt an die Superapellation Clos de Vougeot. 1950 von Claude Bertagna gegründet, übernahm 1982 Günther Reh, eigensinniger Moselwinzer und  Global Player mit ausgeprägtem Frankreich-Faible das etwas abgewirtschaftete Weingut. Unter Führung seiner Tochter Eva Reh-Siddle wurde in moderne Technik investiert und fachliches Know How von bekannten Weinmachern wie Claire Forestier und Roland Masse ins Haus geholt. Die Bemühungen haben sich gelohnt. Heute gehört die Domaine mit 5 Grand Crus und sieben Premier Crus zu den angesehensten der Côte de Nuit. Im Rahmen einer Weinprobe können wir uns selbst davon überzeugen.
Danach wechseln wir über zur Weinlage und zum Schloss Clos de Vougeot. Entgegen seinem Namen war das Château früher eine „Grangie“ (Scheune) der Abtei Cîteaux, dem Gründungskloster des Zisterzienserordens. Im Jahr 1336 schließlich wurden die Weinberge mit einer Mauer umfriedet (CLOS = geschützter, umschlossener Bereich – daher der Name). Zisterziensermönche waren die ersten, die in ihren Weingärten die ersten wissenschaftlichen Forschungen und Experimente bezüglich der Qualitätsverbesserung im Weinbau vornahmen. Schon sehr früh machten Sie sich Gedanken darüber, welche Rebsorten sich auf welchen Böden optimal zum Anbau eignen und wie man die Reben im Weingarten behandeln, schneiden, düngen usw. sollte.
Im Jahr 1920 kaufte der Politiker und Winzer Etienne Camuzet das Schloss, dessen Räumlichkeiten er der Confrérie des Chevaliers du Tastevin zur Verfügung stellte. Die Wein-Bruderschaft begeht jeweils im Juli, am ersten der drei ruhmreichen Tage Burgunds, der „Trois Glorieuses“, ihre Zusammenkunft mit der Einführung neuer Mitglieder, vielen Reden und – natürlich – einer sehr umfangreichen Verkostung der besten Burgunderweine aktueller und alter Jahrgänge der verschiedenen Appellationen. Aus dem Ergebnis der Verkostungen werden Weine prämiert, die anschließend auf ihrem Etikett mit dem Begriff „Tasteviné“ (von der Bruderschaft verkostet) werben dürfen. Rückkehr zum Hotel am Abend. (F/M)

5. Tag (SA): „Le Beaujolais Primeur est arrivé“. Was einst als Hipp galt, lange Zeit auch ganz erfolgreich Geld einbrachte, hat sich in den nachfolgenden Jahren eher als sehr negativ bemerkbar gemacht. „Quel dommage!“ Die angebotenen Qualitäten hatten nichts mit dem gemein, was Beaujolais und allem voran die Crus wie Morgon oder Brouilly einmal darstellten. Schließlich gab es eine Zeit „davor“, wo z.B. ein „Moulin-a-Vent“ teurer gehandelt wurde als z.B. ein „Pommard“.
Jede Krise hat ihre Chancen und einige Winzer sind bereit neue Wege zu gehen und ihre Chancen wahrzunehmen. Vor allem jüngere Winzer setzen voll auf BIO-Anbau und erzielen neuerdings wieder hervorragende Resultate. Aus unserer Sicht gehören die wunderbaren Cru de Beaujolais nicht nur zu den besten Crus, die die Grande Nation hervorbringt, sondern auch noch zu den preiswertesten. Noch ein Grund mehr, dort auf Entdeckungstour zu gehen.  Das Beaujolais ist wieder im Kommen!
Mehr und mehr kommen die Winzer des Beaujolais auch wieder auf die traditionelle Vinifizierung der Methode „Macéron semi carbonique“ zurück. Dabei werden die ganzen Trauben in den Gärtank gegeben, wobei ein geringer Teil der Beeren durch den entstehenden auflastigen Druck platzt. Der austretende Saft beginnt daraufhin ohne Zusatz von Hefen zu gären. Dabei entsteht Kohlensäure, die nach und nach die Atmosphäre im Tank verändert und veranlasst, dass in den unbeschädigten Beeren durch Enzyme Farb- und Aromastoffe freigesetzt werden.
Immer mehr Winzer knüpfen heute wieder an diese einst so ruhmreiche Tradition an. Dazu gehört allen voran Pierre-Marie Chermette, dessen Domaine du Vissoux in Saint-Vérand, ganz im Süden des Beaujolais, wir heute als erstes besuchen.     
Mitte der 80er Jahre, als noch hefige Beaujolais-Nouveau-Fruchtbomben in Mode waren, entschied er sich einen anderen Weg zu gehen. Er wurde Vorreiter in seiner Region für eine Cuvée Traditionnelle, vinifiziert in klassischer Beaujolais-Stilistik. Das Ziel von Pierre-Marie Chermette ist es, so natürlich wie möglich, reife und gesunde Trauben zu erhalten. Sowohl bei der Pflege der Reben als auch bei der Weinbereitung greift Pierre-Marie Chermette so wenig wie möglich in den Prozess ein. Er möchte, dass sich das Terroir in jedem seiner Weine erkennbar wird. Und das gelingt ihm auf ganz wunderbare Art und Weise. Bei Vissoux bekommt man unglaublich dichte und konzentrierte Weine.

Nur wenige tausend Flaschen Brouilly verlassen pro Jahr den kleinen Keller von Jean Claude Lapalu in Saint-Etienne la Varenne. Sie haben wenig mit dem gemein, was man sich so unter Beaujolais vorstellt.
Angefangen bei den Weinbergen, die hier noch aufwändig von Hand gepflegt werden und über zum Teil hundert Jahre alte Reben verfügen, bis hin zur Vinifikation. Hier ist alles auf Spitzenqualität ausgerichtet. In den Insiderkreisen Frankreichs betitelt man Lapalu deshalb auch schon mal als den „Romanée Conti des Beaujolais“. Auch Robert Parker war schlicht begeistert, als er zum ersten Mal Weine von Lapalu verkostete und verlieh ihm für seine 2003er stattliche 95 Punkte. Frankreichs führende Sommeliers wählten Lapalu 2005 in ihrem „Guide Fleurus“ zum „Winzer des Jahres“.
Lapalus Weine besitzen eine wunderbar klare Frucht, in der reichlich rote Beeren schlummern. Am Gaumen präsentieren sie sich sinnlich und weich, mit feinem Fruchtextrakt, seidenweichen Tanninen und einer perfekten Balance. Beaujolais kann ja so gut schmecken!

Anschließend fahren wir auf dem Weg zum nächsten Weingut durch Beaujeu, der historische Hauptstadt der alten Provinz Beaujolais, die der Region auch ihren Namen gab. Heute ist der Ort vor allem für seine Weine bekannt. Hier verschmelzen Geschichte und Terroir, denn Beaujeu ist gleichzeitig die historische Hauptstadt des Beaujolais und die Hauptstadt des Beaujolais-Villages-Gebietes. Von ihrer bewegten Vergangenheit sind nur noch zwei Überreste vorhanden: die Kirche Saint-Nicolas und das Hôtel Dieu. Beaujeu gibt noch immer jedes Jahr mit seinem internationalen Fest "Les Sarmentelles" den Startschuss für die Ankunft des Beaujolais Nouveau auf der ganzen Welt.
Weiter geht es zum Weingut Château Moulin-à-Vent, einem der führenden Weingüter der Region. Mitten in der Appellation Moulin-à-Vent, direkt neben der Windmühle gelegen, dem sie ihren Namen verdankt, kann das Château auf eine bis ins 18. Jahrhundert zurückgehende Tradition im Qualitätsweinanbau blicken. Die Weine, die zu 100 Prozent aus der Rebsorte Gamay bestehen, wurden sogar von Robert Parker „geadelt“. 30 ha werden in den besten Lagen der AOC Moulin-à-Vent bewirtschaftet, die sich auf und um das Plateau “Les Thorins” mit seinem Moulin-à-Vent typischen mit Lehm durchsetzen Granitboden befinden. Die Reben der Domaine sind zwischen ca. 30 und 60 Jahren alt. Niedrige Hektarerträge, manuelle Ernte (alles nicht selbstverständlich im Beaujolais) und Ausbau in Holzfässern verschiedener Größe tragen zur hohen Qualität und Alterungspotential seiner Weine bei. Das Angebot beinhaltet ein fruchtig, saftiges Cuvée im typischen Beaujolais-Stil und 3 absolut großartige Einzellagencuvées. Ankunft in Beaune am Abend. (F/M).

6. Tag (SO): „Au revoir Beaune“
. Heute heißt es Abschied nehmen. Individuelle Abreise nach dem Frühstück. (F)
Tipp: Senf aus Dijon hat es schon seit vielen Jahren in die Küchen deutscher Haushalte geschafft. Senf aus Beaune ist dagegen wohl den wenigsten bekannt. Die Senfmanufaktur Fallot gehört zu den bekanntesten Namen in der Region und produziert noch Senf nach alter Methode wie zu Großvaters Zeiten. Wer noch etwas Zeit hat, kann sich in der Moutarderie Fallot in die Geheimnisse der traditionellen Senfherstellung einweihen lassen.

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Leistungen:

Leistungen: Unterbringung in Hotels 3* mit HP bzw. Ü/F (Mahlzeiten wie angegeben ÜF = Übernachtung mit Frühstück / F/M = Frühstück und Mittagessen in traditionellen Restaurants auf dem Land mit „Plat du Jour“, alle Transfers mit permanentem Begleitbus, Weinproben mit jeweils 2-5 Weinen und Besichtigungen in den genannten Domaines und Chateaux, deutschsprachige VAT-Reiseleitung.
Hinweis: Die Auswahl der genannten Chateaux und Hotels kann sich betriebs- und saisonbedingt ändern. In diesem Falle bieten wir gleichwertige Alternativen. Wegen des jeweils sehr umfangreichen Tagesprogrammes und teilweise größerer Fahrstrecken beginnen wir unsere Tagestouren jeweils um 08:00 Uhr.
Nicht eingeschlossen: Eintrittsgebühren.

Reisetermine und Preise:
FRANKREICH Burgund - Wein-Studien-Reise „mit Genuss“ zu "Wein und der Wind"
Preis:Preis:                 1460,- EUR ab / bis Beaune
EZ-Zuschlag:      280,- EUR
Termin:FR-WE18BUa  20.05.2018 - 25.05.2018
 FR-WE18BUb  12.08.2018 - 17.08.2018
Teilnehmer:10 bis 16
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FRANKREICH Weinreise BURGUND
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