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Frankreich

Frankreich

Weinerlebnisreise B - Auvergne und Perigord

Frankreichs Südwesten
Zusammenfassung:

Klein aber fein - so lautet das Motto in den eher unbekannten französischen Weinanbauregionen Cotes d'Auvergne am Fuß des Zentralmassivs und die „Appellation Cahors" im benachbarten Perigord mit seinem berühmten "Schwarzen Wein von Cahors". Darüber hinaus bietet diese verträumte Ecke der Grande Nation zahlreiche Natur- und Kulturerlebnisse, wie Pech Merle, eine der besterhaltenen Höhlen im Siedlungsgebiet des prähistorischen Cro-Magnon-Menschen, oder die atemberaubende Berglandschaft des Zentralmassivs, geformt von mehr als 100 erloschenen Vulkanen.

 
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Ausführliche Info:

Bei dieser Weinentdeckerreise konzentrieren wir uns auf zwei relativ unbekannte französische Weibaugebiete, die „Côtes-d'Auvergne" am Fusse des Zentralmassives und die „Appellation Cahors" im wildromantischen Tal des Lot im Perigord /Quercy.
Die Auvergne ist eines der größten Naturschutzgebiete Europas im Herzen Frankreichs. Die vom Feuer der Vulkane geformte Auvergne wird deshalb auch als Grüne Lunge Europas bezeichnet. Die über 100 erloschenen Vulkane, deren jüngster Vulkan weniger als 5.000 Jahre alt ist, bilden die atemberaubende Landschaft des Zentralmassivs. Weite Teile unberührter Naturlandschaften, die herbe Schönheit der Bergwelt erloschener Vulkane, sowie zahlreiche kulturelle Sehenswürdigkeiten, machen die Auvergne zu einem ganz besonderen Erlebnis. Bedingt durch den Vulkanismus finden sich rings um das Zentralmassiv wie an einer Perlenkette viele kleinere und größere Mineralbäder und auf den fruchtbaren vulkanischen Verwitterungsböden gedeiht auf den kleinen aber feinen Weingütern so manch guter Tropen Wein.
Das Perigord und Quercy, an der klimatisch begünstigten Südwestflanke des Massiv Central gelegen, ist das zweite Ziel unserer Reise.
Malerische alte Städtchen und Siedlungen sowie auf steilen Felsnasen sitzende Burgen und Schlösser mit spitzen Türmen bilden eine einzigartige Kulturlandschaft. Das warme Ockergelb der Bauernhäuser, welche seit Generationen aus dem hellen Kalkstein der Felsen errichtet wurden, durch die sich der Lot sein Bett gegraben hat, das leuchtende Rot ihrer Ziegeldächer und das satte Grün der Weinberge und Kastanienwälder sind die dominierendsten Farben dieser paradiesischen Flusslandschaft.
Auf den menschenarmen und karstigen Hochflächen der Causses links und rechts des Lot zeugen die kleinen Steinhütten der Cazales bzw. Gariottes vom entbehrungsreichen Leben der einst hier lebenden Hirten. Einsam gelegene Dolmen und steinzeitliche Felsbilder in verwunschenen Höhlen sind noch ältere Zeugen menschlichen Lebens aus grauer Vorzeit. Alte Waschhäuser, die Trockenmauern und Kapellen, vom wilden Wein überwucherte Häuser mit verspielten Gesimsen, überall fällt das Auge auf zu Stein gewordene Geschichte.
Weitere Höhepunkte dieser Reise sind das mittelalterliche Städtchen Cahors mit seiner mächtigen Kathedrale, engen Gassen und Torbögen, Heimat der berühmten tiefdunklen Auxerrois-Weine (Malbec), das als Weltkulturerbe eingestufte romanische Kloster Conques, der inmitten einer wildromantischen Landschaft liegende Wallfahrtsort Rocamadour sowie Pech Merle, eine der schönsten Höhlen im prähistorischen Siedlungsgebiet des "Cro-Magnon-Menschen", der die Höhlenwände mit wundersamen Felsmalereien von hohem künstlerischen Ausdruck versah. Diese verträumte Ecke Frankreichs bietet Kultur- und Naturerlebnisse, wie sie in solcher Konzentration selten zu finden sind.
Der Pflanzenfreund findet hier im Übergang vom ozeanisch bis mediterran geprägten Klima die reichhaltige Flora des "Midi". Fast 2000 Sonnenstunden im Jahr lassen nicht nur auf den Bäumen Flechten und Moose wachsen, was den Wäldern einen recht urwaldartigen Charakter verleiht, sondern sie sind auch ausschlaggebend für die hohe Qualität der Weine der Region.
Die raffinierte und üppige Küche des Perigord leistet das ihrige, um jedem Gourmet gerecht zu werden. Ein altes Sprichwort der Bauern im Perigord besagt: "Im Perigord wäscht man sich nicht, da ißt man!" Die Küche des Perigord gilt unter Kennern als die beste wie auch "mächtigste" der vielen unterschiedlichen Regionen Frankreichs.

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Reiseverlauf:

1. Tag: Frühmorgens um 06:00 Uhr Abfahrt per Bus ab Mannheim nach Vichy. Unterwegs besichtigen wir in der Nähe von Belfort die beeindruckende neue Kirche von Ronchamp. Die alte Kirche wurde im 2. Weltkrieg durch Artilleriebeschuss zerstört, als auf diesem Hügel 1944 zweieinhalb Monate die Front stand. Der berühmte Stararchitekt und Multitalent Le Corbusier vollzog auf dem Gelände der zerstörten Wallfahrtskirche 1950 mit dem Bau der neuen Wallfahrtskirche Notre-Dame-du-Haut nicht nur den Übergang zum "plastischen Stil", sondern auch zu einer organhaften Bauform.
Le Corbusier einte in seinem Entwurf zentralisierende und längs gerichtete Tendenzen. Äußerlich erinnert die Kirche aus den Ereignissen des Zweiten Weltkrieges heraus an einen exotisch geformten Bunker, den das Erscheinungsbild aus großen weißen Formen jedoch wieder freundlicher wirken lassen.
Gegen Abend erreichen wir unser Hotel im mondänen Kurbad Vichy mit seiner schönen Innenstadt im Stil der Bel Epoque. Einer Glanzzeit der Stadt, als Kaiser Napoleon III. mit seinem Gefolge regelmäßig hierhin zur Kur kam und Vichy sogar für einige Jahre zu seiner Sommerresidenz machte. In dieser Zeit wurde der Ort zu einem Modebad des internationalen Adels.

2. Tag: Das Heutige Tagesprogramm könnte man mit Wein & Wellness beschreiben. Nach der langen Fahrt des Vortages tut es gut ein wenig die Stadt zu Fuß zu erkunden und eventuell eines der vielen Bäder- und Wellnessangebote auszuprobieren.
Auf dem Gebiet der Stadt Vichy entspringen zwölf warme und kalte Quellen, von denen heute aber nur noch sechs genutzt werden. Es handelt sich um so genannte Natriumhydrogencarbonat-Quellen, auch Säuerling oder Sauerbrunnen genannt, da sie Kohlensäure enthalten.
Aus den Salzen der Quellen werden die Vichy Pastillen hergestellt, welche die Verdauung fördern sollen.
Zum ersten Mal berühmt werden die Quellen von Vichy durch die Marquise de Sevigné, die 1676 und 1677 hierher zur Kur kommt, um das Rheuma in ihren Händen zu kurieren, was offenbar auch gelingt. Später machte Kaiser Napoléon III. Vichy für einige Jahre zu seiner Sommerresidenz. In dieser Zeit wird der Ort zu einem Modebad des internationalen Adels. Es werden Parks nach englischem Vorbild und Boulevards angelegt sowie Villen, Chalets und Hotels gebaut. 1865 entsteht das Casino, das Centre Thermal des Domes mit der Trinkhalle, einem 700 Meter langen Wandelgang und einem Bad im orientalischen Stil.
Ab Juli 1940 wird die Stadt während des Zweiten Weltkrieges Sitz der französischen Vichy-Regierung unter Henri Philippe Pétain - da sie als Kurort über 300 Hotels besaß und so Unterkunft für die Offiziere bot - und verwaltete die von den Deutschen nicht besetzten Landesteile Südfrankreichs.
Nach dem Krieg nimmt Vichy den Kurbetrieb wieder auf und erwirbt erneut den Titel Reine des villes d'eaux (Königin der Kurbäder). Doch das ändert sich in den 1970er Jahren, als bei Prominenten plötzlich andere Badeorte "in" sind.
Trotz seines etwas verblichenen Glanzes hat Vichy seinen Charme und es macht Spaß etwas herumzubummeln.
Nachmittags fahren wir etwas aus der Stadt um eine selbst Franzosen so gut wie unbekannte Weinregion zu besuchen, die Appellation Saint-Pourçain. Eine Côte, die nachweislich zu den ältesten Weinanbaugebieten Frankreichs gezählt werden kann und deren Wurzeln bis in die galloromanische Zeit des 3. und 4. Jhd. zurückreicht. Im 11. Jahrhundert, in der Regierungszeit der Bourbonen, hatte der Wein den Ruf als „Getränk der Könige". Nach der Phylloxerakatastrophe des 19. Jhd. verfiel die Region in den Dornröschenschlaf und erholt sich erst wieder so langsam. Seit 1951 erreichten die meisten Weine wieder den VDQS-Standard. Eine Côte, die mit sehr viel Enthusiasmus von den „Jungen Wilden" der französischen Weinszene geprägt wird, wo eine neue Generation von engagierten Winzern versucht auf ca. 600 Hektar in 19 Weinbaugemeinden einer alten, fast vergessenen Côte mit ihren Weis- und Rotweinen ein neues Gesicht, einen neuen Namen zu geben. Wie weit der Versuch bereits gediehen ist werden wie bei einer Weinprobe feststellen können.
Die Reben gedeihen hier nur in klimatisch bevorzugten Lagen. Das optimale Klima haben Standorte in südlich-westlichen oder östlich orientierten Hanglagen in einer Höhe von 250 - 380 Metern über NN. Die Jahresdurchschnittstemperatur liegt bei +9,5 bis 10 Grad, die jährliche Niederschlagsmenge bei 750 - 850 mm. Zu bevorzugten Rebstandorten zählen nur solche mit wenig Gefährdung durch Früh - oder Spätfröste.
Die trockenen Rotweine werden als Verschnitt aus den Rebsorten Gamay (min. 40% Anteil - die sich hier jedoch ganz anders als im Beaujolais präsentiert) und Pinot Noir (min. 25% Anteil) gekeltert. Bis in die späten 1960er Jahre war noch der Einsatz der Färbertrauben Gamay de Bouze und Gamay de Chaudenay erlaubt. Die Erntebeschränkung liegt bei 50 Hektoliter / Hektar. Der Mindestalkoholgehalt liegt bei niedrigen 9 Vol.% und darf im Falle einer Chaptalisation 12,5% nicht überschreiten. Die rubinroten, fruchtigen Weine sollten innerhalb von 3 - 5 Jahren nach der Ernte getrunken werden. Die Trinktemperatur sollte bei 15 - 17 °C liegen.
Die Roséweine werden sortenrein aus Gamay gekeltert. Deren optimale Trinktemperatur liegt bei 10°C.
Die trockenen Weißweine werden als Verschnitt aus den Rebsorten Chardonnay (min. 50% Anteil) und Tressalier (min. 40% Anteil) gekeltert. Kleine Zusätze von Sauvignon Blanc sind zugelassen. Bis in die späten 1960er Jahre war noch der Einsatz der Sorte Saint-Pierre Doré erlaubt. Die strohgelben Weine sollten innerhalb von 2 - 3 Jahren nach der Ernte getrunken werden. Die Trinktemperatur sollte bei 10 - 12 °C liegen.

3. Tag: Der heutige Tag steht unter dem Motto Wein & Vulkane. Den Vormittag widmen wir der Welt der Vulkane. Das Gebiet der heutigen Auvergne war vor über zwanzig Millionen Jahren ein riesiger Berg. Lava und Schlackeschichten hatten ihn bis zu einer Höhe von etwa 3000 Metern aufgetürmt. Fahrt hinauf zum Puy-de-Dôme, einem 1465m großen erloschenem Vulkanberg westlich von Clermont-Ferrand.
Von hier oben hat man im frühen Morgenlicht den besten Ausblick auf die großartige Bergkette der Puys. Ihre 80, kaum 10 000 Jahre alten Vulkane bilden eine einzigartige Vulkanlandschaft. Sie sind auf 40 km von Norden bis Süden ausgerichtet und gehören den verschiedensten Vulkantypen an: strombolische Kegel mit Kratern (Côme, Pariou), manchmal erodierte Kegel (La Vache und Lassolas), Kegel vom Typ des Pelée-Vulkans (Puy de Dôme) und besitzen manchmal durch die erstarrten Lavaströme entstandene natürliche Seen.
Im Anschluss geht es nach Vulcania, einen Themenpark der Extraklasse. Hier erfährt man mit viel Showeffekt Wissenswertes über die Entstehung der Vulkanlandschaft. Rotglühende Lavaströme, grollendes Donnern unterirdische Eruptionen, gespenstische Wolken und Säulen aus Dampf und Rauch - das war die Auvergne vor 30 Millionen Jahren! Hier kann man selbstständig und mit allen Sinnen den Themenpark erkunden.
Nach der Mittagspause besichtigen wir das Chateau Dauphin, ein Schmuckstück mittelalterlicher Militärarchitektur. Dieses Schloss wurde in XII. Jahrhundert von Robert Dauphin, einem Grafen der Auvergne, zur Verteidigung der Sioule-Brücke erbaut und in XV. Jhd. von Gilbert III. von La Fayettre, Generalfeldmarschall Frankreichs, erweitert. Zu besichtigen sind neben der Burg und ihrer schönen Gartenanlagen zahlreiche historische Gedenkstücke, teilweise aus dem Familienbesitz (Bilder, Fayencen, Miniaturmalereien, schönes Mobiliar, interessante Waffensammlung).
Im Anschluss an die Besichtigung fahren wir zu unserer ersten Weinprobe an den Côtes-d'Auvergne. (HP)
Das Weinbaugebiet Côtes-d'Auvergne liegt in der Nähe der Stadt Clermont-Ferrand, mehrheitlich am linken Ufer des Flusses Allier. Obwohl mehr als 40 km von der Loire entfernt, gehört das Weinbaugebiet zur großen Weinbauregion Loire.
Die Côtes-d'Auvergne wurde am 14. März 1977 als VDQS eingestuft. Die Weinberge umfassen zurzeit 410 Hektar Rebfläche in 53 Gemeinden. Die Flächen befinden sich auf einer Höhe von 350 - 500 m ü. NN und verteilen sich rund um die Stadt Clermont-Ferrand.
Ca. 50 Winzer vermarkten ihre Produkte selber. Die anderen 130 Weinbauern arbeiten der Genossenschaftskellerei der Region zu.
Die trockenen Rotweine werden als Verschnitt aus den Rebsorten Gamay und Pinot Noir gekeltert. Die Erntebeschränkung liegt bei 45 Hektoliter / Hektar. Der Mindestalkoholgehalt liegt bei niedrigen 9 Vol.% und darf im Falle einer Chaptalisation 12,5% nicht überschreiten. Die rubinroten, fruchtigen Weine sollten innerhalb von 4 - 6 Jahren nach der Ernte getrunken werden. Die Trinktemperatur sollte bei 15 - 17 °C liegen.
Die Roséweine werden meist sortenrein aus Gamay gekeltert und sind überwiegend trocken ausgebaut. Deren optimale Trinktemperatur liegt bei 10°C. Einen besonders guten Ruf genießt der Rosé de Corent aus der Subregion Côtes-d'Auvergne Corent.
Die trockenen Weißweine, die kaum 10% der Produktion ausmachen, werden sortenrein aus der Rebsorte Chardonnay gekeltert. Die Weine sollten innerhalb von 3 - 5 Jahren nach der Ernte getrunken werden. Die Trinktemperatur sollte bei 11 - 13 °C liegen.

4. Tag: Wir verlassen das Zentralmassiv und erreichen gegen Mittag Conques mit seinem gut erhaltenen mittelalterlichen Stadtbild und der romanischen Abteikirche. Conques liegt einsam für sich am Rande des Zentralmassiv. Es ist die Stadt der heiligen Fides (oder französisch Ste-Foy), ein winziger Ort im Zentrum des südlichen Frankreichs. Conques romanische Klosterkirche Ste-Foy und sein kleines Museum gehören zu den Höhepunkten der Kulturgeschichte des südlichen Frankreich als auch unserer Weinstudienreise. Trotzdem ist der Ort wegen seiner abgelegenen Lage relativ wenig besucht. Das war früher ganz anders. Auf der großen Wallfahrtsstraße nach Santiago de Compostela kamen zwischen dem 11. und 13. Jahrhundert die meisten Pilger durch den kleinen, abgeschiedenen Ort, wo sich die mit großer finanzieller Unterstützung durch Karl dem Großen gegründete Benediktinerabtei Sainte-Foy befand. Conques ist nur über eine ebenfalls winzige, aber landschaftlich überaus attraktive Landstraße zu erreichen und ist heute tiefste Provinz.
Fast alles ist noch wie vor 800 Jahren. Eine mächtige Kathedrale, schieferplattengedeckte Steinhäuser, enge steingepflasterte Straßen, ein paar schlaue Einheimische und einige Pilger und Touristen, denen man die Souc, Livres oder heutzutage Euro aus der Tasche zu locken versucht. Nachmittag zur freien Verfügung. (HP)

5. Tag: Heute geht es zu einer der Kathedralen der Jungsteinzeit, der Tropfstein- und Felsbildhöhle von Pech Merle, berühmt für ihre steinzeitlichen Felsbilder von Wildpferden, Auerochsen und Mammuts. Anschließend geht es hinab ins Tal des Célé. Nachmittags laufen wir über einen alten Treidelweg entlang des Ufers nach Ste.-Cirq-Lapopie (alternativ Bustransfer) um anschließend unsere erste Weinprobe der Appellation Cahors vorzunehmen. Abends erreichen wir unser Hotel in Cahors. (HP)

6. Tag: Nach einer Weindegustation wandern wir vom schön in einer Lotschleife und von großen Weinlagen umgebenen Luzech nach Puy-l`Evêque (alternativ Bustransfer). Wegen seines gut erhaltenen mittelalterlichen Stadtbildes ein weiterer Höhepunkt unserer Weinerlebnisreise, den wir hier mit einer weiteren Weinprobe beschließen.
Fahrt zurück nach Cahors, das wir über die mit mächtigen Türmen bewehrte mittelalterliche Valentré-Wehrbrücke erreichen.
Nachmittag zur freien Verfügung bzw. Gelegenheit zum Stadtbummel. (Ü/F)

7. Tag: Östlich von Gramat liegt der Wallfahrtsort Rocamadour, einst und noch heute eine wichtige Station auf dem „französischen Jacobsweg", welche mit ihrer Basilika und ihren Kapellen den Gesetzen der Schwerkraft zu trotzen scheint. Gegen die steilen Abhänge der Schluchten des Flüssleins Alzou gebaut, erstreckt sich die Stadt stufenweise in einem ergreifenden Anblick bis zum Gipfel hinauf. Ein schönes und lohnenswertes Reiseziel - auch wenn man religiös nicht so besaitet ist.
Der Ruhm des Wallfahrtortes beruhte auf der Segenskraft des Heiligen Martial, der Schwarzen Madonna sowie einer wundertätigen Glocke - und - das musste man ja wohl mal gesehen haben.
Das imposante, steil an einem Felsen emporwachsende Städtchen war eine der wichtigsten Pilgerstätten des Mittelalters in Europa. Bedeutende Männer der Kirche und der Politik pilgerten damals zur "Notre-Dame-des-Pauvres" - der Muttergottes der Armen - in der Basilika Saint-Sauveur von Rocamadour. Unter ihnen der Heilige Bernhard und Dominikus, die Könige Ludwig IX., Philipp IV. der Schöne, Philipp V. , Richard Löwenherz (der das Kloster ausraubte um seine Kriegskasse aufzufüllen) und zahlreiche andere Prominente. Ob es ihnen etwas genutzt hat, wissen die Herrschaften mittlerweile besser als wir.
Rocamadour, das während des Hundertjährigen Krieges und der darauffolgenden Religionskriege weitgehend verwüstet wurde, blieb lange Zeit verlassen, bis die Bischöfe von Cahors im 19. Jahrhundert die Restauration des Dorfes vornahmen. Heute gehört dieser Ort zu den meistbesuchten Stätten der Region. Vielleicht auch ein Wunder!?!
Als krönender Abschluss unserer „Pilgerfahrt nochmals eine Weinprobe mit einigen „großen Gewächsen" des Cahors und einem Abschiedsdiner. (HP)

8. Tag: Rückfahrt nach Deutschland. Ankunft in Mannheim abends gegen 20:00 Uhr. (Ü/F)

 

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