Die Welt des Weins ist Groß und Rund und bietet von A wie Argentinien bis Z wie Zypern mit unseren Weinreisen so manch Überraschendes und Interessantes zu entdecken.

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ARMENIEN / GEORGIEN – Entdeckerreise

Unbekannte Reiseschätze zu Füßen des Kaukasus
Zusammenfassung:

Armenien und Georgien rücken nach langer Zeit im Schatten der Sowjetunion erst so langsam ins Licht der breiteren Öffentlichkeit bzw. auf die internationale touristische Weltkarte. Die zwei Länder präsentieren sich zwischen kommunistischer Vergangenheit und Aufbruch, irgendwo tief verwurzelt im Christentum und doch orientalisch geprägt. Begeben Sie sich mit VAT auf eine faszinierende Reise durch die jahrtausendealte Kulturgeschichte einer noch nahezu unentdeckten Region zwischen Europa und Asien.

 
VinArTours Servicetelefon: (06321) 600 60 71
 
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Ausführliche Info:

Während unserer Fahrten durch die unvergleichliche Natur – und Kulturlandschaften Armeniens und Georgiens machen wir Halt an den verschiedensten freskengeschmückten Kirchen und Klöstern, die z.T. schon im 4. Jh. am Fuße des Ararat erbaut wurden und dort ihre ganz eigene, tiefreligiöse christliche Kultur entwickelten. Während unserer Rundreise entdecken wir immer wieder Klosterburgen und uralt scheinende kleine Kirchen (z.T. UNESCO Weltkulturerbestätten), die in geschützter Lage über Schluchten und sonstigen schwer zugänglichen Orten thronen. Wo es geht unterbrechen wir unsere Fahrt auch schon mal zu kleinen Spaziergängen und Wanderungen. Bestaunen dabei die grandiose Natur mit ihrer abwechslungsreichen Flora und Fauna an der subtropischen Schwarzmeerküste,  üppigen Blumenwiesen in den Steppen sowie die hochalpinen Gebirgsketten des Kaukasus mit ihren Gletschern und verwunschenen Bergseen.
Der Kaukasus gilt als die Wiege des Weinbaus. Schon vor fast 8000 Jahren soll man hier den ersten Wein gekeltert haben. Die Provinz Kachetien, im Osten Georgiens gelegen, gilt als das älteste Weinanbaugebiet der Welt. Schon Homer lobte in seinem Werk „Jason und das goldene Vlies“ die Qualität der georgischen Weine.


„Der Gast ist ein Geschenk Gottes“, heißt es im Kaukasus. Wo immer man auch hinkommt, der Gast aus dem fernen Europa wird von den Einheimischen mit offenen Armen empfangen und lernt echte armenische und  georgische Gastfreundschaft kennen. Begleiten Sie uns auf eine genussvolle Reise mit Kultur, Kulinarik und spannenden Weinen. Lassen wir unseren Gaumen mit besonderen Spezialitäten des Landes verwöhnen.


„Gaumardschos“ - „Auf unser Wohlergehen!“

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Reiseverlauf:

1. Tag: Anreise ab Frankfurt mit Flug nach Tbilisi. Ankunft am späten Abend bzw. zeitig in der Früh auf dem Flughafen in Tbilisi, Begrüßung durch unseren lokalen VAT-Reiseleiter und Transfer in die Innenstadt zum Hotel.


2. Tag: Die Nacht war kurz. Daher lassen wie es heute etwas gemütlicher angehen. Am späten Vormittag unternehmen wir zu Fuß einen Besuch der Altstadt von Tbilisi mit ihren schönen alten Häusern, schmalen Gassen und terrassenartig angelegten Stadtvierteln.

3. Tag: Heute besuchen wir Kachetien, das bekannteste Weinanbaugebiet Georgiens. Deshalb spielt der Wein am heutigen Tage auch eine größere Rolle. Auf einem Spaziergang bummeln wir durch die malerische Stadt Signagi. Die ganze Stadt ist mit einer Doppelmauer und 28 Türmen umgeben. Ein wehrhaftes Symbol das sie als Freistadt auszeichnete. Die Häuser sind im klassischen-süditalienischen Stil mit typisch georgischen Elementen gebaut. Anschließend besuchen wir die Kirche der Hl. Nino in Bodbe mit dem Grab der Heiligen - sie christianisierte Georgien im 4. Jhd. und ist so etwas wie eine „Nationalheilige.

Dann besuchen wir zum ersten Mal einen Weinkeller und verkosten georgische Weine. Danach sind wir zum Mittagessen bei einer Bauerfamilie eingeladen.
Nach dem Mittagessen fahren wir zum Weingut Khareba mit seinem beeindruckenden, tief in den Berg hineingegrabenen Weinkeller und verkosten 4 verschiedene Weine.
Gegen Abend erreichen wir Kvareli. Zimmerbezug und etwas freie Zeit bis zum Abendessen. (F/M/A)


4. Tag: Heute geht es weiter zur früheren Residenzstadt Gremi aus dem 16 Jhd. Danach geht es weiter zum Kloster Alaverdi, einem der schönsten Beispiele kachetischer und georgischer Architektur. Seine Kathedrale aus dem 11. Jhd. gilt als zweitgrößter Kirchenbau des Landes. Wie es sich für ein blühendes Kloster gehört, bauten die Mönche hier schon seit dem Mittelalter ihren eigenen Wein an. Nach den langen Jahren und Niedergang im Sozialismus wurde der Weinkeller wieder durch Bischof David aktiviert und zu einem regelrechten Musterweingut ausgebaut. Auch der hauseigene „Chacha" (Tresterschnaps) findet schnell Freunde. Freuen wir uns auf eine interessante Weinverkostung. Mit etwas Glück unter Leitung von Pater und Winzermeister Gerasim.

Anschließend fahren wir weiter zum Kloster Nekresi, schön gelegen auf einem Hügel. Das Kloster beherbergt eine der ältesten Kirchen Georgiens aus dem 4. Jh.
Von da ist es nur noch ein Katzensprung bis zum Weingut Twins Wine House der Brüder Gia und Gela Gamtkitsulashvili, einem der besten traditionellen Weingüter in Kachetien.
In seinen Kellern lagern 107 Kvevris in verschiedenen Größen. Das Weingut war das erste, das seine traditionellen Kvevri-Weine, hauptsächlich auf Basis von Rkatseli, in Flaschen abfüllte und exportierte. Weiterhin im Anbau ''Kisi''  und ''Khikhvi'', zwei Rebsorten, die selbst in Georgien nur noch sehr selten zu finden sind. Im Rahmen unseres Mittagsessen im Weingut haben wir die Gelegenheit die verschiedenen Weine des Hauses zu verkosten. Nach dem Mittagessen besuchen wir eine Bauernfamilie, die schon seit vier Generationen die riesigen Weinkrüge „qvevri" für Wein herstellt. Nach einem erlebnisreichen Tag geht es über den Gombori-Pass zurück nach Tbilissi. (F/M)

5. Tag: Fahrt nach Mzcheta und Besichtigung der alten Hauptstadt und des religiösen Zentrums Georgiens (UNESCO Welterbe) mit der Dschwari Kirche (6.Jh.) und der Swetizchoveli Kathedrale (11.Jh.), in der sich der Legende nach der Leibrock Christi befinden soll.
Entlang der alten Seidenstraße erreichen wir die Stadt Gori, dem Geburtsort Josef Wissarionowitsch Stalin.
Stalin ist in seinem Heimatland nach wie vor eine Nationale Ikone. Nicht nur für ältere Kommunisten, sondern auch für viele junge Leute. Aus westeuropäischer Sicht schon sehr erstaunlich. Andererseits war er der mächtigste Georgier der Zeitgeschichte. Er war der Sieger im „Vaterländischen Krieg" über den Faschismus und vor ihm zitterte die Welt jahrzehntelang. Stalins berüchtigte Innenpolitik spielt daher für die Beurteilung seiner Person durch viele Georgier eher eine untergeordnete Rolle. Sein Geburtshaus kann von außen besichtigt werden.

Nach diesem Ausflug in eine der blutigsten Epochen der georgischen Geschichte verlassen wir auf der Stalinallee die Stadt.

Der Bus bringt uns zur ca. 15 Km entfernt gelegenen Höhlenstadt Uplisziche (1.Jt v.Ch. / UNESCO Weltkulturerbe). Uplisziche war ein wichtiges religiöses, politisches und kulturelles Zentrum in der hellenistischen und spätantiken  Periode, durch die ein Zweig der legendären Seidenstrasse führte. Im Mittelalter sollen bis zu 20 000 Menschen in der Stadt gelebt haben.Anschließend Weiterfahrt in die Provinz Imereti in West-Georgien, ins „Land des Goldenen Vlieses". Abendessen und Übernachtung in Kutaissi in einem Hotel. (F/M/A)

6. Tag: Am Morgen besuchen wir den lokalen Bauernmarkt in Kutaisi. Hier versogen sich die Menschen der Umgebung mit frischem Obst und Gemüse. Besuch des Gelati Klosterkomplexes (12.Jh. / UNESCO-Weltkulturerbe). Danach machen wir uns bereit für den aufregendsten Teil der Reise - eine Reise nach Swanetien, einer Bergregion mit vergletscherten, bis zu 5000 m hohen Eisriesen und uralten Wehrdörfern. Abendessen und 2 Übernachtungen in Mestia in einem Familienhotel. (F/M/A)

7. Tag: Fahrt weiter hinauf ins Gebirge zum Dorf Uschguli (UNESCO-Weltkulturerbe) - der am höchsten besiedelten Ortschaft in Europa (2400m). Mit ihren alten Wohn- und Wehrtürmen, einer Kirche aus dem 10. Jh. mit dem höchsten Berg Schchara (5068m) im Hintergrund ist Uschguli ein ganz besonderes Reiseerlebnis. Hier vereinen sich hohe Berge, Wehrtürme und swanische Traditionen zu einem Gesamtkunstwerk.
Mittagessen in Ushguli bei einer einheimischen Familie. Kleiner Spaziergang durch das Dorf. Rückkehr nach Mestia und Besuch des Ethnographischen Museums in Mestia. Abendessen und Übernachtung in Mestia. (F/M/A)

8. Tag: Den Vormittag wollen wir noch einmal nutzen um etwas die herrliche Bergwelt zu genießen. Am Morgen fahren wir ins Dorf Lachiri. Von dort unternehmen wir eine ca. vierstündige Wanderung entlang einiger Bergdörfer und genießen den wunderschönen Blick auf die Gipfel Uschba, mit seinen Doppelspitzen und den Gipfel des Tetnuldi.
Wir verlassen Swanetien mit seinen grandiosen Bergriesen und fahren zurück nach Kutaissi, der zweitgrößten Stadt des Landes. Abendessen und Übernachtung in einem Hotel. (F/M/A)

9. Tag: Weiter geht’s in die Region Mescheti. Kleiner Zwischenstopp in Bordjomi, einem bekannten Mineralwasser-Kurort. Kurzer Spaziergang im Kurpark zur Mineralwasser-Quelle.

Anschließend Fahrt in die Kleinstadt Achalziche. Als stummes und wehrhaftes Zeugnis einer recht kriegerischen Vergangenheit ist die Rabati Festung, malerisch über der Stadt gelegen, einen Besuch wert. Während des 8. Russischen Türkenkriegs nahmen russische Truppen im August 1828 die Stadt Achalziche und ihre mächtige Festung ein. Im Frieden von Adrianopel (1829) wurden die Stadt und andere türkisch besetzte Gebiete Georgiens dann Russland zugeschlagen.
Abendessen und Übernachtung in Achalziche im Hotel. (F/-/A)


10. Tag: Besuch der Höhlenstadt Wardsia, die aus 3.000 Höhlenwohnungen bestand, welche von Menschenhand  aus dem Fels herausgehauen und z.T. mit Fresken versehen wurden.  Errichtet im 12. Jhd., dem Goldenen Zeitalter Georgiens, konnte sie über 50.000 Menschen Unterschlupf gewähren. Am Nachmittag erreichen wir die georgisch-armenischen Grenze bei Bavra. Hier wartet schon die armenischen Reiseleitung auf uns. Fahrt ins Hotel in Gjumri. Abendessen in einem beliebten Fischrestaurant. (F/-/A)

11. Tag: Fahrt zur Kirche Aruch, die, im 7. Jh. gebaut, als eine der wichtigsten mittelalterlichen Bauwerke von Armenien gilt. Weiterfahrt zum Weingut Armas. Auch hier gibt es feine Weine zu verkosten. Schließlich ging die Arche Noah nicht weit vom Weingut auf dem Berg Ararat auf Grund. Nach Abfluss der Wassermassen pflanzte Noah hier zu Füßen des Ararat seinen ersten Weinstock.
Reichlich Sonnenschein und fruchtbare vulkanische Böden bekommen den Reben gut. Das Weingut produziert hervorragende Weine. Davon können wir uns bei einer Weindegustation und Mittagessen selber überzeugen.
Anschließend fahren wir zum mittelalterlichen Kloster Saghmossavank, herrlich gelegen über der atemberaubenden tiefen Schlucht von Aschtarak. Saghmossavank wird als “Kloster der Psalmen” übersetzt. Gegen Abend erreichen wir unser Hotel in Jerewan. (F/M/-)

12. Tag: Wir beginnen den Tag mit einer Stadtrundfahrt und Spaziergang durch Jerewan. Von einem Aussichtspunkt hat man einen wunderbaren Blick über Stadt und Land. Im Vordergrund die Stadt und dahinter der schneebedeckte Gipfel des Ararat.
Ein beeindruckendes Erlebnis ist der Besuch des Genozid-Denkmal von Tsitsernakaberd. Errichtet zum Gedenken der Opfer des Völkermords seitens der Türken an den Armeniern im Jahr 1915. Der vor 100 Jahren begangene Genozid endete mit der Vertreibung der Armenier aus der Türkei und mit dem Hungertod von etwa 1,5 Mio. Menschen. Ein Genozid, der bis heute seitens der türkischen Regierungen vehement bestritten wird.
Am späten Nachmittag Besuch einer Brennerei mit Verkostung von armenischem Brandy. Abendessen in einem Restaurant. Übernachtung im Hotel in Jerewan. (F/-/A)

13: Tag: Nordöstlich von Garni, oberhalb der Schlucht des Flusses Azat, liegt auf knapp 1.800 m das Kloster Geghard (UNESCO-Weltkulturerbe). Das Kloster wurde um das 4. Jahrhundert herum erbaut und ist bis heute ein beliebter Wallfahrtsort. Ein prächtiges Denkmal mittelalterlicher armenischer Architektur, das zum großen Teil aus dem massiven Felsen gehauen und mit einzigartigen Schnitz- und Steinmetzarbeiten verziert wurde.

Dann geht die Fahrt weiter zum Tempel Garni. Ein malerisches Relikt aus der hellenistischen Epoche Armeniens mit 24 ionischen Säulen. Im ersten Jahrhundert n. Chr. von König Tiridates I. vor der Ausbreitung des Christentums in Armenien errichtet, war der Tempel wahrscheinlich „Mithra“, dem Gott der Sonne gewidmet.

Mittagessen in einem lokalen Haus in Garni. Hier besteht die Gelegenheit die Hausherrin bei der Zubereitung von armenischem Fladenbrot "lavash" - und - Barbique im Erdofen, „Tonir“ genannt, zu beobachten.

Anschließend fahren wir an den Sevan See, der bis zu 5% der Fläche Armeniens ausmacht. Er liegt etwa 2.000 Meter über dem Meeresspiegel und ist der zweithöchste Süßwassersee der Welt. „Smaragd Armeniens“, so nennen ihn die Einheimischen.
Wir fahren entlang des Nordufers und gelangen zum Sewankloster aus dem 9. Jhd., schön gelegen auf einer Halbinsel im See.  Anschließend Rückfahrt nach Jerewan ins Hotel. (F/M/-)

14. Tag: Er wird uns bis zum Ende der Reise begleiten, der alles dominierende Ararat. Am Fuß des Berges erhebt sich das Kloster Chor Virap umgeben von Reben. Und an keinem anderen Ort erscheint der Ararat so zum Greifen nah wie hier.
Fahrt nach Etschmiatsin und Besuch der Kirche St. Hripsime, die als ein wahres Juwel  Armeniens gilt. Die Kirche wurde zwischen den Jahren 301 bis 303 n. Chr. unter der Herrschaft des armenischen Königs Tiridates III und des ersten armenischen Katholikos „St. Gregor der Erleuchter“ errichtet.

Auf der Rückfahrt nach Jerewan halten wir bei den Ruinen des Tempels Zvartnots (UNESCO-Weltkulturerbe).

Gegen Abend sind wir wieder zurück im Hotel. Abschiedsabendessen in einem traditionellen Restaurant.

15. Tag: Transfer vom Hotel zum Flughafen und Abflug in die Heimat.

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