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Italien

Italien

Weinerlebnisreise C – Glückliches Kampanien!

Amalfiküste, Sorrent und Pompeji
Zusammenfassung:

Glückliches Kampanien! Vom Golf von Neapel bis zur kalabrischer Grenze erstreckt sich eine der schönsten Kulturlandschaften Italiens. Vor allem präsentiert unsere Weinreise aber die typische Küche, die edlen Tropfen und die herrliche Landschaft am Fuße des Vesuvs. Berühmt ist die Gegend für seinen weißen Greco di Tufo und den roten Taurasi, beides nicht unbedingt Mainstream-Weine. Auch der Aglianico ist nicht zu verachten.

 
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Ausführliche Info:

Vom Golf von Neapel bis zur Kalabrischen Grenze erstreckt sich die vielleicht schönste Kulturlandschaft Italiens. Glückliches Kampanien! Für die Römer war die Ebene zu Füßen des Vesuv gesegnetes Land, „Campania felix". Kaiser Augustus führte seine Staatsgeschäfte lieber von einer seiner Villen am Golf von Neapel oder von Capri aus als vom lärmenden, smokbelasteten Rom. Nero, Caesar und viele andere Kaiser hatten hier ihre Landsitze und zogen deswegen die "beste" Gesellschaft des alten Roms nach. Auch der für seinen Reichtum und seine ausschweifenden Feste bekannte Lucullus lebte in einer dieser "Edel-Enklaven". In der weltberühmten Ausgrabungsstätten von Pompeji kann man auch heute noch einzigartige Eindrücke vom Glanz einer mehr als 2000 Jahre alten Kultur gewinnen. Doch der Golf von Neapel ist nicht nur der fruchtbare, geschichtsträchtige Landstrich um den Vesuv. Sorrent und die Amalfitana-Traumküste mit Amalfi, Positano und Ravello begeistern jedes Jahr zahllose Reisende - nicht nur jene, die Goethes Spuren in Kampanien, dem Land wo die Zitronen blühen, folgen.
Im Rahmen unserer Weinerlebnisreise möchten wir die typische Küche, die Weinschätze und die herrlichen Landschaften Süditaliens entdecken und genießen. Die Gastronomie brilliert mit Pasta und Pizza alla „Napoletana", Mozzarella di Buffala sowie verschiedenster Meeresfrüchte, frisch aus dem Mittelmeer, zu denen ein frischer Weißwein oder sonnenverwöhnter Rosso nicht fehlen dürfen.
Der Ursprung der italienischen Weinkultur ist eng verbunden mit der griechischen Kolonisation, mit der ca. 1000 v.Chr., beginnend auf der Insel Sizilien und den heutigen Regionen Kampanien und Kalabrien, griechische Weinbaukultur auf die Halbinsel gebracht wurde. Die Griechen brachten viele ihrer Rebsorten mit und gaben dem für den Weinbau geradezu idealen Land den Namen „Oinotria (Heimat des Weins)", weil hier die Reben auf Grund der fruchtbaren Vulkan- und Schwemmlandböden und der reichlichen Sonne bestens gediehen. Kein Wunder also, dass der Wein Kampaniens schon zur Zeit der Antike einen guten Ruf hatte. Die besten Weine des Römischen Reiches wie zum Beispiel der Caecuber, Falerner und Surrentiner stammten von den Hängen des Vesuvs, von Sorrent und den Inseln Capri und Ischia. Sie wurden als Weine des Imperator (des Römischen Kaisers) besungen und römischen Dichter bzw. Autoren wie Horaz, Plinius und Vergil schwärmten von ihnen. Ein hervorragendes Sittenbild der Ess- und Trinkkultur der römischen Oberschicht bildet das berühmte Werk „Satyricon" des „Petronius". Wein war jedoch auch ein alltägliches Getränk für alle Bevölkerungsschichten, was den römischen Sinnspruch „Vita vinum est" (Wein ist Leben) erklärt.
Die im Jahre 79 v. Chr. durch den Vesuv-Ausbruch zerstörte Stadt Pompeji entwickelte sich in der Regierungszeit Kaiser Augustus zum Weinhandels-Zentrum Süditaliens und Hauptlieferant für Rom und wurde dadurch sehr, sehr reich! Die Fresken der antiken Villen erzählen noch heute recht anschaulich vom Wohlstand seiner Bürger, von der Weinkultur sowie der Kunst des Weinanbaus und der Weinzubereitung.
Im Laufe der Jahrhunderte und besonders der letzten Jahrzehnte änderte sich das Weinbau-Panorama und es erschienen neue Weine auf der Bühne des Weingarten Kampaniens, wie der Greco, der Aglianico und der Lacrima. In Kampanien werden heute 20 Weine mit dem Prädikat DOC (Denominazione origine) produziert. Davon 3 hochwertige Weine (Fiano, Greco di Tufo und Taurasi) mit dem Prädikatssiegel DOCG.

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Reiseverlauf:

1. Tag: Individuelle Ankunft am Flughafen Neapel bzw. Hauptbahnhof Salerno. Bustransfer zum Hotel 4* in Salerno (3 Übernachtungen).

2. Tag: Ganztagsausflug auf der „Amalifitana" entlang der Amalfiküste, eine der schönsten Küstenstrassen der Welt. Sieht man von der sommerlichen Hochsaison ab, wo alle Mittelmeerküsten vom Massentourismus überschwemmt werden, dann entzückt die Halbinsel von Sorrent, umrankt von der schwindelerregenden Amalfitana-Strasse immer noch Auge und Gemüt. Herrlich gelegene Kur- und Küstenorte reihen sich wie an einer Perlenkette aneinander. Mit Namen, die wie Musik ins Ohr gehen: Positano, Amalfi und Ravello mit den Villen Rufolo und Cimbrone, einst Liebesdomizil für Greta Garbo, Sommerresidenz für Richard Wagner und Filmkulisse für „Sissi". Jeden Sommer finden in Ravello Festspiele zu Ehren Richard Wagners statt, der hier im Garten der Ruine der Patriziervilla Rufulo den 2. Akt der Oper Parsifal mit der Blumenmädchen-Szene schrieb.
In Ravello werden wir im Weinkeller „Episcopio Vini" bzw. „Cantine San Marco" Gelegenheit haben Qualitätsweine der Amalfiküste zu verkosten. Die Weine der „Cantine San Marco" begeisterten schon Richard Wagner!
Anschließend geht es weiter nach Amalfi, mit seinem prachtvollem Dom aus dem Jahre 987 in maurisch-gotischem Stil samt Kreuzgang und wunderschönen byzantinischen Mosaiken in Gold. Amalfi war im frühen Mittelalter Hauptstadt der ersten italienischen, das Mittelmeer beherrschende Seerepublik namens Amalpha. Pisa, Genua und Venedig folgten später seinen Spuren. Wie eine kühne Handelsflotte unter dem Regime mächtiger Dogen von dieser eng zwischen schroffen Felswänden gedrängten Hafenstadt auslaufen und das Mittelmeer beherrschen konnte, erscheint einem in heutiger Zeit schlichtweg als Rätsel. Am späten Nachmittag geht's dann zurück ins Hotel.

3. Tag: Ganztagsausflug entlang der Weinstrasse von Irpinia nach Avellino inmitten der Monti Picentini. Der wohl berühmteste Weißwein der Gegend ist der „Greco di Tufo", sowie der rote „Taurasi". Außerdem ist auch der Aglianico nicht zu verachten. In der gebirgigen Landschaft werden neben bekannten Weinen auch Walnüsse, Kastanien und vor allem Haselnüsse in großem Stil angebaut. Die saftig grünen Wälder lassen fast vergessen, dass wir uns in Süditalien befinden
Im modernen Stadtzentrum sind interessante historische Bauwerke erhalten wie der Dom mit einer schönen neoklassizistischen Fassade, Gemälden aus dem 16.Jh. und einer wunderschönen romanischen Krypta. Majestätisch ist auch der Kampanile, für dessen Errichtung Baumaterial aus der Antike wiederverwertet wurde. Das Wahrzeichen der Stadt ist der barocke Uhrturm auf der Piazza Amendola, der mit seinen vierzig Metern die Dächer des Wohngebietes überragt. Andere repräsentative Monumente sind die Bellerofonte-Fontäne aus dem 17.Jh. von Cosimo Fanzago und die Ruinen der Langobardischen Burg. Im Museo Irpino ist archäologisches Material ausgestellt, das in der Provinz ausgegraben wurde. In den verschiedenen Abteilungen (Archäologie, Renaissance und Moderne) des Museums sind authentische Meisterwerke zu bewundern, wie die Funde des antiken Abellinum, darunter auch ein herrliches Mosaik, die interessante Rekonstruktion des prachtvollen Grabes eines Stammesführers aus Mirabella Eclano, der mit seinem Hund begraben wurde, die Holzstatuen aus dem Mephitistempel im Ansanto-Tal sowie Keramiken, Porzellan, Gemälde der neapolitanischen Schule vom 17.Jh.-19.Jh. und eine wunderschöne, neapolitanische Krippe aus dem 18.Jh.
Anschließend Fahrt zur Kellerei Mastroberardino. Nach einer Führung durch das Weingut reichen uns die Inhaber ein Mittagsbuffet mit den typischen Weinen der Kantina. Die Weinkellerei Mastroberardino produziert die besten Weine der Region Kampanien, wie z.B. den Taurasi, DOCG Prädikat. Weiterhin zeichnet sich diese Kellerei ganz besonders dadurch aus, dass sie im besonderen Maße die Kenntnisse über die antike Weinkultur erhalten und schützen möchte. Im Rahmen eines Pilotprojektes wurde ihr seitens des staatlichen Institut Soprintendenza Archeologica di Pompeji die Erlaubnis erteilt nahe der Ausgrabungen in Pompeji nach antiken Traditionen antike Weinreben zu züchten. Ganz nach dem antiken Motto - „Der Wein, das Blut der Erde". Rückfahrt zum Hotel.

4. Tag: Unser Ausflug führt heute als erstes zu den antiken griechischen Tempeln von Paestum.
Die Stadt wurde unter dem Namen Poseidonia um 600 v. Chr. von Griechen aus Sybaris oder Troizen gegründet. Der Wohlstand der Stadt dokumentiert sich im 5. und 6. Jh. v.Chr. im Bau großer Tempelanlagen, deren Ruinen bis heute erhalten sind. Ca. 400 v. Chr. eroberten die Lucaner die Stadt und benannten sie in Paistos um. 273 v. Chr. wurde sie unter dem Namen Paestum zur latinischen Colonia. In der römischen Kaiserzeit verlor Paestum an Wohlstand und Bedeutung. Nach Zerstörungen im 9. Jh. durch die Sarazenen und im 11. Jh. durch die Normannen wurde Paestum aufgegeben.
Die Tempel und das Nationalmuseum sind sehr sehenswerte und bedeutende archelogische Zeugnisse des Großgriechischen Reiches und römischer Kultur. Besondere Bedeutung kommt den drei großen dorischen Tempeln zu, die jeweils exemplarisch für eine Bauepoche des dorischen Baustils stehen. Die archaische Basilika (um 540 v. Chr.), der Hera geweiht, war einer der größten bis dahin errichteten griechischen Steintempel überhaupt.

Der Tempel der Athene (um 500 v.Chr.), früher auch der Ceres zugeschrieben, ist erheblich kleiner, aber in den Formen ausgewogener. Der Poseidontempel (um 450 v.Chr.) - auch dieser ist der Hera geweiht - schließlich weist die ausgereiften Bauformen des kurz zuvor errichteten Zeustempels von Olympia auf. Weiterhin sind ein kleines römisches Amphitheater, der Versammlungsort der Bürger, das Comitium, und weitere öffentliche Gebäude der Römerzeit zu erwähnen. Gut erhalten ist auch die 4,75 km lange Stadtmauer, an der lukanische und römische Bauphasen zu erkennen sind. Die vier großen Stadttore sind römisch.
Das Museum zeigt eine bedeutende Sammlung griechischer Altertümer aus Unteritalien. Ausgestellt werden Fundstücke aus der Umgebung von Paestum in der Hauptsache Grabfunde aus griechischen und lukanischen Nekropolen. Darunter sind viele Vasen, Waffen und bemalte Steinplatten, die als Sargdeckel oder Seitenwände dienten. Hervorzuheben sind die Darstellungen aus dem Grab des Tauchers (Tomba del Tuffatore), die den Übergang vom Leben in das Totenreich als Sprung des Tauchers in das Wasser deuten.

Nicht weit von Paestum besuchen wir anschließend die kleine Hafenstadt Agropoli. Die Römer errichteten an dieser Stelle erstmals Ihre Burg Ercula, die später von den Byzantinern erweitert und im Mittelalter von den Sarazenen erobert wurde.  In Agropoli beginnt die Weinstrasse von Cilento, in deren Verlauf wir das Weingut Vitivinicola Marino von Raffaele Marino besuchen werden.  Das 14 h große Weingut produziert die sogenannten „Cilento Doc Weine" auf der Basis von Fiano, Aglianico, Piedirosso, Barbera, Malvasia und Trebbiano. Bei einer Weinverkostung und kleinem Snack werden wir uns von der Qualität dieser Weine überzeugen können. Am späten Nachmittag Rückfahrt zum Hotel.

5. Tag: Ganztagsausflug entlang der Weinstrasse des Vesuv. Majestätisch und beunruhigend zugleich war und ist der Vesuv seit jeher Quelle der Zerstörung als auch außergewöhnlicher Fruchtbarkeit dieser Landschaft. Es gibt wohl keinen besseren Ort als Pompeji um eine Reise durch die Geschichte und Kultur Kampaniens zu beginnen.
Pompeji bleibt ein archäologischer Glücksfall ohnegleichen. Die Stadt und ihre Bewohner wurden im Jahre 79 n. Chr. durch einen verheerenden Ausbruch des Vesuvs mit seinen pyroklastischen Glutlawinen völlig vernichtet und verschüttet. Von Asche und Lava befreit, bietet sie heute dem Besucher einen derart lebendigen Eindruck, als wäre sie vor kurzem noch bewohnt gewesen. Daher wohl die Faszination, die Pompeji auch auf kunstgeschichtlich desinteressierte Besucher ausübt, insbesondere die lasziven Fresken im einstigen Lupanar. Überwältigend wirken immer noch die römischen Wandmalereien der Villa dei Misteri Dionisiachi mit der meisterhaften, fortlaufenden Darstellung der Einführung eines jungen Mädchens in die geheimnisvollen Riten zu Ehren des Gottes Bacchus, also zur Mänade.
Seit 2007 kann man neuerdings den Botanische Garten in den Ausgrabungen von Pompeji besichtigen. Auf einer Fläche von ca. 800 mq2 finden Sie eine Botanische Sammlung mit Pflanzen schon bekannt, gezüchtet und genutzt zur Zeit der Antike. Wie z.B. Obstbäume, Wein, Heilkräuter, Gemüse, u.v.m. Bei der Führung durch die antike Stadt Pompeji erleben wir anschaulich wie weit schon zur Zeit der Antike das Handwerk, die Baukunst, die Landwirtschaft, die Kunst und die Gastronomie entwickelt waren.
Nach unserer Reise durch die Antike geht es hinauf zum Vesuv. Der 1279 m hohe Berg ist nicht nur als gefährlichster Vulkan der Welt bekannt, sondern auch als Anbaugebiet des berühmten „Lacryma Christi d.o.c" Weines. Die Legende besagt, das auf Jesu Tränen diese Weinstöcke gewachsen seien.
Wir machen einen kleinen Abstecher nach Trecase und besuchen die Azieneda Vinicola (Weingut) von Paolo und Giuseppe Sorrentino, um bei einer Weinverkostung die typischen Produkte der Umgebung des Vesuvs zu genießen. Vater und Sohn produzieren hier am Hang des Vesuvs und in Sichtweite zu seinem Krater hervorragende „Lacryma Christi del Vesuvio Rosso, Bianco und Rosato (Rot, Weis- und Roséweine)" in DOC-Qualität. Das „Kronjuwel" Ihres Besitzes ist der am nahesten zum Vulkankrater gelegene Weinberg „Vigna Lapillo", wo sie einen „Lacryma Christi" in „CRU-Qualität" anbauen.
Nach einer kleinen Stärkung beginnt die Auffahrt zum Vesuv bis auf 1000 m Höhe. Von dort geht es dann gemütlich und zu Fuß die letzten 280 m aufwärts. Vom Rand des Kraters hat man einen traumhaften Blick über den Golf von Neapel. Am späten Nachmittag Rückfahrt und Hotelwechsel nach Sorrent, traumhaft gelegen auf einer 100 m hohen Steilküste über dem Meer am Rande der gleichnamigen Halbinsel. Die Stadt war schon unter Griechen und Römern für ihre kulinarischen Genüsse bekannt und Goethe schrieb hier das berühmte Zitat über das „Land, wo die Zitronen blühen."
Sorrent ist eine phönizische Gründung aus dem 7.Jh v.Chr., die im 5.Jh v.Chr. in griechische Hände gelangte. Der heutige Name leitet sich ab von den Sirenen in der Odysseussage. Zu griechischer Zeit wurde der Ort vor allem als Hafen genutzt, von dem aus Handelsbeziehungen mit Athen und Marseille unterhalten wurden. Wie viele Orte der Region wurde auch Sorrent nach nur etwa 150 Jahren griechischer Herrschaft vorübergehend von den Samniten und schließlich von den Römern übernommen. Schon unter den Römern wurden die "touristischen" Qualitäten der wunderschönen Halbinsel und der Bucht von Neapel erkannt. Viele reiche und adlige Römer hatten hier ihren Sommersitz. Auch Kaiser Augustus errichtete hier - wie auch auf Capri - mehrere Villen. Neben dem frühen als auch heutigem Tourismus hat - wie schon zur Zeit der Römer - der Obstbau mit vielen Zitronen-, Orangen- und seit einiger Zeit auch Kiwiplantagen einen nennenswerten wirtschaftlichen Anteil am Einkommen der Sorrentiner. 
Da unser Hotel in bester Panoramalage oberhalb der Küste und trotzdem zentrumsnah liegt, besteht noch Gelegenheit zu einen abendlichen Bummel durch die Altstadt.

6. Tag: Ganztagsausflug auf der Weinstraße Campi Flegrei (Phlegräischen Felder bzw. brennende Felder), welche von Neapel hinauf nach Posillipo und dann weiter bis nach Bagnoli und Pozzuoli reicht. Klima und Fruchtbarkeit der vulkanischen Böden haben seit dem Altertum den Anbau verschiedenster autochthoner Reben gefördert, denen seit 1994 die kontrollierte Ursprungsbezeichnung "Campi Flegrei" verliehen wurde. Zu den DOC Rebsorten zählen „Piedirosso (Rotwein)" und „Falanghina (Weiswein)", die hier seit Jahrhunderten angebaut werden. Bei einer Kellereibesichtigung werden wir Gelegenheit haben diese Weine zu verkosten.
Seit der Antike - die Griechen gründeten bereits um das 7. vorchristliche Jahrhundert hier ihre ersten Kolonien - sind mit den Campi Flegri Mythen der Vorwelt verbunden, welche die Bevölkerung und letztendlich alle Bildungsreisenden seit dem 18. Jahrhundert im besonderen Maße faszinierten. So galt der Solfatara-Krater als die Schmiede des Feuergottes Hephaistos, der Averner-See (er exhalierte noch bis vor einigen hundert Jahren giftige Dämpfe) wurde als der Eingang zur gesamten Unterwelt erachtet.
Wir werden unsere Tagestour daher mit einem Besuch beim Solfatara-Krater beginnen. Ein Rundweg mit einigen Hinweisschildern führt durch das völlig vegetationslose Oval der Anlage. Besonders geruchsempfindlich und ängstlich sollte man jedoch nicht sein. Aus etlichen Ritzen faucht es furchterregend und dem etwa 150 Grad heissen Schlamm bleibt man besser fern.
Über eine traumhafte Straße erreichen wir Baia, den beliebtesten Urlaubsort im kaiserlichen Rom. Die kleine Stadt erstreckt sich von Punta Epitaffio bis zum Vorgebirge des Castello Aragonese, heute Sitz des Archäologische Museum der Phlegräischen Feldern. Von großem Interesse ist auch der Archäologie- und Denkmalpark, in dem sich das Palatium befindet. Das nahe gelegene Bacoli beherbergt den Komplex der Cento Camerelle, eine weitläufige Anlage von Zisternen, die in den Tuffstein gehauen wurden, und das beeindruckende Piscina Mirabile, ein Becken von enormem Umfang, in den das Aquädukt des Serino mündete, mit dem die römische Flotte im Hafen von „Misenum" versorgt wurde. In Bacoli besuchen wir die Cantina „I Vini della Sibilla", mit 7,5 h eines der kleineren Weingüter an der „Weinstrasse der Campi Flegrei" und spezialisiert auf den Anbau antiker Weinreben wie Falanghina und Piedirosso.  Bei unserer Weinprobe und einem kleinen Imbiss  genießen wir den wunderbaren Wein Kampaniens.  Am späten Nachmittag Rückfahrt zum Hotel.

7. Tag: Ein weiterer Ausflug führt uns entlang der „Weinstrasse der Halbinsel von Sorrent". Vorbei an Weinfeldern, Oliven- und Zitronenhainen fahren wir nach Termini. Von dort wandern wir gemächlich entlang eines antiken Pfades bis nach Punta Campanella, ständig begleitet vom Geruch des Meeres und dem Duft der aromatischen Mittelmeervegetation. Der Blick reicht bis zum Vesuv und die Insel Capri scheint zum greifen nahe. Nach ca. 1 ½ Stunden Wanderung erreichen wir einen Leuchtturm auf den Grundmauern eines antiken Tempels. Nach einer kurzen Pause geht's auf dem gleichen Weg zurück und per Bus weiter nach Marina del Cantone, wo uns ein letzter Höhepunkt unserer Reise erwartet. Mittlerweile dürften wohl alle einen guten Appetit haben. Im sehr guten Gourmetrestaurant „I quattro Passi", das über einen hervorragenden Weinkeller verfügt, werden wir das Ende unserer Reise mit einem „Degustationsmenue" mit 5 Gängen beschließen. Wobei jeder Gang jeweils von einem passenden Wein der Weingüter bzw. Regionen begleitet wird, die wir besucht haben. Die Weinreise spiegelt sich somit im Abschiedsdiner wieder!

8. Tag: Rückreise nach Deutschland per Bahn bzw. Flugzeug.

 

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Leistungen:

Übernachtungen in 2 Standorthotels 4* mit HP bzw. Ü/F am 8. Tag,
Transfers mit Komfortbus, alle Weinproben mit Führung durch die Inhaber bzw. Önologen der Weingüter, deutschsprachige Reiseleitung.

Nicht eingeschlossen: Eintrittsgelder

Reisetermine und Preise:
Weinerlebnisreise C – Glückliches Kampanien!
Preis:1320,- EUR ab / bis Salerno / Sorrent Hotel
1390,- EUR ab / bis Neapel Flughafen

Gerne buchen wir Ihnen einen Flug nach Neapel (je nach Buchungstermin 240-360 EUR).
Empfehlenswert ist auch eine Bahnanreise mit dem komfortablen EURO-NIGHT Schlafwagenzug mit Direktverbindung München-Neapel-München (Freitag ab München ca. 21:00 Uhr / Sonntag an München ca. 08:30 Uhr).

EZ-Zuschlag + 290 EUR

Termin:Leider keine Termine gefunden
Teilnehmer: 14 - 20 Personen
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Bild 6: Schloss Caserta
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Bild 12: Amalfi Dom
Bild 13: Pompeji